Zärtlichkeit, nichts als Zärtlichkeit. Sie bricht hervor, lässt mir keine Ruhe. Ich ziehe dich selbst aus, behutsam, liebevoll, schrittweise befreie ich dich von all dem überflüssigen Stoff. Nein, Knöpfe reißen wir nicht. Langsam öffne ich einen nach dem anderen und küsse jede freigelegte Stelle.
— O – o, wie ungeduldig du bist. Versuchst, mich zu entkleiden, aber ich lass es nicht zu. Zuerst du, mein Lieber.
Da, alle Knöpfe sind offen, die Brust übersät mit Küssen. Das Hemd fliegt zur Seite. Nun zu den Hosen. Ich öffne den Reißverschluss. Nein – nein, nicht hastig, Millimeter für Millimeter, und wieder küsse ich.
Langsam befreie ich dich von den widerspenstigen Hosenbeinen. Sie wollen sich nicht vom Herrn trennen. Jedes Bein streichle ich zärtlich, küsse es sanft.
Meine Lippen berühren dich kaum. Bei jedem Hauch erzitterst du. Aber da fallen die Hosen. Tritt heraus, rück ein wenig beiseite. Und was ragt da so hervor, will die Unterhose zerreißen. Aber wozu zerreißen, ich schiebe sie langsam herunter, und wieder zaubern meine Lippen Berührungen, Finger streicheln den Po.
Da ist er, mein Herrscher. Wie groß er ist, er streckt sich mir entgegen. Meine Zunge eilt ihm entgegen.
Jetzt ist es so weit. Ich nehme die Liebkosung deiner Hände an. Nein, du auch nicht eilen. Bitte zerreiß nicht meine Kleider. Vorsichtig.
— Was, zu viele Knöpfe an meinem Kleid? Hab ich extra angezogen, um den Zauber länger zu dehnen. Ach, so unfair. Du hast den fünften geöffnet, ohne den Fleck zu küssen, der nach dem vierten frei wurde. Geh zurück. Ja, so.
Du darfst weitermachen. Der BH stört? Aber nein, zu früh, zuerst das Kleid. Ja, ja, ich höre nicht auf, meinen göttlichen Jungen zu liebkosen. Nein, vorerst nur mit der Zunge streicheln, Lippen sanft berühren, der Mund wartet.
Da fliegt das Kleid. Endlich bist du beim BH. Ach, der Verschluss gehorcht nicht? Na, reg dich nicht auf, ruhiger, so. Da sind sie – zwei Halbkugeln.
— Ach, sanfter bitte. Wie unersättlich. Oi, beiß nicht, das tut weh. Ja, Saugen ist angenehmer. O – o, wie herrlich. Ai, wieder beißen.
Ich löse mich vom Jungen, meine Lippen entreißen dich meiner armen, zerbissenen Brust und versiegeln den ungezähmten, gierigen Mund mit einem leidenschaftlichen Kuss.
— O – o, so ist es besser.
Deine zarten Hände finden sofort meine Nippel und greifen zu. O, wie wohlig. Ach, und warum langweilt sich meine Rose. Kaum gedacht, da strebt der befreite Junge zu ihr.
— O nein, noch zu früh. Du hast ihr noch nicht deinen zauberhaften Kuss geschenkt.
Ich lasse deine Lippen los. Sie eilen sofort zur Kleinen. Gehen wir zum Sofa. Ja, so. Mein Kopf bei deinen Füßen, deiner bei meinen. Meine Zunge, ach, was sie mit deinem Jungen anstellt.
— O, meine Rose ist schon feucht und heiß von deinen Berührungen. O, wie exquisit deine Zunge! Deine Lippen saugen meinen Kitzler. O – o, ich bin am Rande!
Dein Atem verrät mir, dass du den Gipfel erreichst. O ja, lass mich aus dieser bezaubernden Quelle trinken. Ich sauge ihn ein und ersticke fast. Krämpfe drängen ihn heraus, aber nach einem Atemzug nehme ich ihn wieder auf und stoße ihn erneut aus.
Du stöhnst, beginnst zu brüllen. Ja, komm zu mir, tiefer, tiefer…
Du spürst das nahende höchste Vergnügen, zauberst Wunder mit deiner Zunge. Meine Seufzer werden zu Schreien der Lust, die mit deinem Gebrüll verschmelzen.
— O, das ist exquisit, bezaubernd, einfach sprachlos!
Wir erleben gleichzeitig das höchste Vergnügen. Und erstarren in der Umarmung.
Zärtlichkeit, Zärtlichkeit, pure Zärtlichkeit…
Wir liegen noch lange so, bis das Verlangen wieder erwacht…

