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Romantische Werbe-Verführung

Nach dem Ende der Perestroika ist es für niemanden mehr ein Geheimnis, dass Werbung die Welt regiert.

In der U-Bahn, auf der Straße und sogar auf Kondomen fordert sie uns auf, Geld auszugeben.

Dank Werbung leben Radio, Fernsehen und Internet.

In letzter Zeit gibt es spezielle Angebote ohne Reklame, wie Satelliten-TV.

Aber einige machen es umgekehrt.

Das heißt, früher kostenpflichtige Dienste werden kostenlos durch Werbung.

Kürzlich hat sich Telefonsex in diese Reihe eingereiht.

Ich biete euch zur Kenntnisnahme einen solchen Dialog an.

Genauer gesagt einen Monolog, weil dieser Fünfzigjährige, kahle, impotente nichts gesagt hat, außer dass er 25 Jahre alt ist, Haare bis zur Taille hat und sein Schwanz noch länger ist, plus diverse Seufzer und Stöhne.

— Hallo, ich heiße die süße Giulia.

— Und du?

— Oh! Matteo war immer mein Lieblingsname, weil er so ähnlich klingt wie ‚Uncle Bens‘ – die Firma, die den besten Ketchup der Welt macht.

— Na ja, ich beschreibe mich dir mal.

— Meine großen Brüste sind prall wie weiche Möbel aus dem Laden ‚Zwei Kapitäne‘.

— Sie ragen hoch wie die Berge der Schweiz, wo gerade die Skisaison beginnt.

— Einen Urlaub dorthin kannst du in jedem Reisebüro in der Stadt buchen.

— Mein Arsch ist rund wie Tefal-Pfannen mit Anti-Haft-Beschichtung.

— Ich trage eine knallrote Jacke aus dem Laden ‚Schneekönigin‘ und Stiefel aus dem Lederladen.

— Aber jetzt werfe ich meine Klamotten ab, zeige mein Unterwäsche-Set ‚Wilde Orchidee‘ und fange an, deine männliche Brust zu streicheln, die so muskulös geworden ist dank den Trainingsgeräten ‚Kettler‘.

— Ich rieche diesen herrlichen Duft von Nivea for Men, der macht mich total verrückt.

— Du öffnest meinen BH, liebkost meine Brust, dann schiebst du deine Hand in meinen Slip, ziehst den Tampon ‚Tampax‘ raus und beginnst, meine Muschi zu streicheln – übrigens, deine Katze würde Whiskas wählen.

— Von deinen Berührungen werde ich geil, und du siehst, wie meine Säfte fließen.

— Säfte ‚J7‘ – der Weg zur Gesundheit.

— Ich taste nach deinem Schwanz, hart wie Aktien der Alpha-Bank.

— Ich gehe auf die Knie und öffne deine tollen Jeans ‚Calvin Klein‘.

— Ich sehe deine Unterhose von Gucci – das ist ein Zeichen für guten Geschmack.

— Ich reiße sie runter und nehme deinen riesigen Schwanz in den Mund.

— Oh, wie wunderbar!

— Solches Vergnügen hatte ich nicht mehr, seit ich an ‚Chupa Chups‘-Lollis gelutscht habe, die jetzt doppelt so groß sind.

— Nachdem dein Schwanz richtig steif ist, lege ich dich auf das schneeweiße Laken, das so weiß geworden ist dank dem super Bleichmittel ‚Ace‘ und der Waschmaschine ‚Indesit‘.

— Ich ziehe dir ein Kondom ‚Wanja, steh auf‘ über, setze mich rittlings auf dich und fange an zu reiten.

— So gut reiten hat man mir im Sport- und Erholungszentrum beigebracht, das nicht weit von der Station liegt.

— Oh, wie lange du mich fickst, man könnte meinen, du läufst auf ‚Energizer‘-Batterien.

— Oder hast du einfach ‚Viagra‘ genommen – das beste Mittel zur Steigerung der männlichen Potenz?

— Aber nach meinen sieben Orgasmen kommst du endlich.

— Ich steige ab und sauge die Reste deines Spermas aus dir raus.

— Es ist dick und nährstoffreich wie ‚Danone Classic‘-Kefir.

Da ertönen am anderen Ende lange Töne, aber dem Mädchen ist das egal.

Denn für jeden solchen Anruf kriegt sie rund hundert Dollar von den Werbetreibern.

Die Firmen, die hier erwähnt werden, brauchen mir kein Geld zu zahlen.

Ich bin nicht gierig.

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