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«Verjüngende» Äpfel und lebendiges Wasser

War es wirklich so geschehen,

Oder haben’s Leute erdacht,

Ich kenn nur die eine Wahrheit:

Es geschah in alter Zeit.

Es lebte einmal, wie man sagt,

Ein König in seiner Hauptstadt,

Kein Schönling, kein Tölpel,

Nicht klug und nicht dumm.

Er regierte, so gut er’s vermochte, das Land,

Bedrohte die andern nicht mit Krieg,

Lenkte es nach Kräften,

Erhob sich selbst nicht.

Sogar, so schien’s, hatte er’s verdient,

Den Respekt im Volke,

Jeder konnte sagen eins:

—Der König ist normal, kein Scheißkerl!

Der König hatte drei Söhne:

Rocco – drei Ellen groß,

Ein Muster männlicher Schönheit,

Man sah’s gleich – der Älteste!

Kräftig selbst und, wie’s sich gehört,

Viel Stärke in den Händen,

Von sehr grimmigem Gemüt,

Nur noch ein bisschen Verstand fehlte…

Und wenn Grammatik und Wissen

Rocco schwerfielen,

In Jagd und Krieg

War der Prinz „auf dem Pferd“!

Von Kindesbeinen an stärkte er

Mit Leibesübungen seine Gestalt,

Nicht mit Hantel und Ball,

Sondern mit Speer oder Schwert.

Und sobald Unruhe an der Grenze,

Ging er mit Lust in den Kampf,

War bereit, alles hinzuwerfen –

Gib ihm nur Feinde!

Aber als Weiberheld

War er, nach Meinung aller, schwach,

Entweder scheu mit ihnen,

Oder liebte sie gar nicht.

So war’s von klein auf gekommen –

Er mied ihre Nähe,

Als Verehrer kriegerischer Taten

Blickte er herab auf sie.

Auch wenn er sie mit seiner Statur anzog,

War er kein Künstler im Bett,

Obwohl ein Bulle, noch so einer:

Wenn er drückte, dann drückte er zu!

Der mittlere der Söhne, Paolo,

War, ach, nicht allzu stark,

Und im Wuchs der Mutter gleich –

Ein Meter mit Mütze, sozusagen.

Aber dafür wussten alle Weiber

Von der Kehrseite seiner Medaille:

Von Mutter Natur war er

Reichlich beschenkt.

Wenn man genauer hinsah, tiefer,

War er am „Wurzel“ nicht benachteiligt,

Und so was bei einem Mann

Wird geschätzt in allen Zeiten.

Also litten nicht wenige

Einsame Weiber seinetwegen,

Na ja, und er war froh, es einzustecken

Ihnen vorn oder hinten!

Er war rothaarig, sommersprossig,

Deshalb in verschiedenen Hütten

Wuchs rothaariges Kroppzeug

In den Weilern heran.

Was den Jüngsten betrifft, Matteo,

Der war überhaupt ein bisschen seltsam,

Immer abseits, immer still,

Wie mit dem Sack geschlagen.

Immer schwieg er, hörte zu,

War bereit, nicht zu schlafen, nicht zu essen,

Nicht zu feiern, nicht zu kämpfen,

Nur um etwas zu lesen.

Neugierig war er, der Schlawiner,

Hatte alle Klöster durchkämmt,

Alle Bücher, die er fand,

Von A bis Z durchgelesen!

Und dazu liebte er sehr

Uralte Gegenstände,

Freute sich, irgendwo zu finden

Allerlei Antiquitäten!

Und daher, ohne Zweifel,

Reifte im Volk die Meinung,

Dass der Prinz, der Jüngste,

Ein bisschen nicht ganz bei sich sei!

—Er ist jung und schön,

—Führt sich auf wie ein Greis,

—Mädchen locken ihn gar nicht,

—Klar – ein Handbetrieb!

—Wenn er sie nicht fressen will,

—Heißt das, er wichst irgendwo leise,

—Wär’s wie beim älteren Bruder,

—Wär er froh an Kämpfen, Streit!

—Nein, er schließt sich in der Zelle ein,

—Oder kriecht in Unterwelten,

—Was er sucht, man weiß es nicht,

—Ein Spurensucher, verdammt!

—Nicht wie der Vater, der war ein Schlawiner,

—Weiber aus seinem Schlafgemach

—Kamen in Scharen, stundenlang,

—Krochen gar nicht raus!

Und wahrhaftig, der König bis heute

War mächtig stark im Bett,

Egal wann, bei Tag oder Nacht,

War nicht abgeneigt, sich zu vergnügen!

Schien sich beruhigt zu haben,

Als er die Königin heiratete,

Und die brachte ihm Nachwuchs

Jedes Jahr.

Was für den Stand unüblich,

Und sie verbrauchte ihre Gesundheit,

Als sie Matteo gebar,

Ging sie ins Jenseits ab!

Der König war nicht lange in Trauer –

Die Weiber pumpten ihn schnell wieder auf!

Wie früher wurde er wieder

Die Mädchen mit Leidenschaft plagen!

Wenn ihm eine gefiel,

Griffen die Diener sie sofort,

Ob sie wollte oder nicht,

Und schleppten sie in die Gemächer.

Und nicht eine allein, sondern gleich

Fünf Stück führten sie, die Schufte,

Kannten die Launen des Königs,

Wozu da rumspielen!

Und er auf dieses „Ding“

War ein Jäger, der mutig,

Damit’s nicht beleidigend war,

Fickte er gleich alle fünf!

Und die Mädchen, ohne Zögern,

Spreizten sofort die Beine,

Boten ihren Spalt dar –

Ist ja der Herrscher, wie auch immer!

Und ohne Scheu voreinander,

Bemühten sie sich, wie sie konnten,

Sich gemeinsam draufzusetzen,

Mit Fotze und Arsch!

Gaben’s dem Schwanz keine Ruhe,

Wenn nicht in den Löchern, saugten sie

Den prächtigen königlichen „Lutscher“,

Pressten alles bis zum Letzten aus.

So wichsten sie den König manchmal,

Dass er sich nicht rühren konnte,

Aber sobald eine neue Fotze,

Kroch der König wieder rein!

Wenn er’s nicht draufspießen konnte,

Dann leckte er’s mit der Zunge,

Saugte den Kitzler so,

Dass jede „floss“!

Auch wenn man sie gewaltsam holte,

Wie eine, beim Kommen, waren

Die Weiber, ehrlich gesagt,

Nicht böse auf den König!

—Wo, wann, in welchem Reich

—Wird man so glorreich durchgevögelt?

—Welcher König sonst

—Saugt so die ‚Sahne‘ aus den Monden?

Na ja, und der König noch zur Belohnung

Beschenkte alle, wie’s sich gehörte,

Der einen ein Seidentuch,

Der andern einen Ring!

Nur die Zeit, wie ein Vogel,

Fliegt mit jedem Tag schneller!

Und, wie’s so kommt, der „Elan“

Verschwand im Alter ganz!

Nein, nicht dass alles satt war,

Oder er’s nicht mehr wollte,

Die Löcher durchzustechen,

Scheiße! Es ging einfach nicht!

Immer neue Weiber,

Und sie mühen sich nicht wenig –

Wichsen so, dass Rauch aufsteigt,

Aber der „Stängel“ schläft und schläft!

Und der Anblick der offenen Fotze

Erregt aus irgendnem Grund nicht,

Leck’s, steck’s rein,

Steht der verfluchte Schwanz nicht!

Und weder in der Sauna, noch im Gemach

Will er sich rühren,

In was er’s nicht dämpfte, was er nicht trank –

Keine alten Manneskraft!

Der König von solchem Ärger

Freute sich an nichts mehr,

Aus Kummer hätte er sich betrunken,

Wenn er nicht plötzlich gehört hätte

Von der alten Schlüsselhüterin, Enza,

Die den Speicher verwaltete,

Ob Legende oder Gerücht,

Von einem überseeischen Pulver:

—Irgendwo da, am Rand der Welt,

—Genau weiß ich’s nicht selbst,

—Lüge nicht aufs Geratewohl,

—Gibt’s einen großen Fruchtgarten.

—Da hinter starkem Zaun,

—Damit’s nicht verlockend ist

—Verschiedenen Dieben zu stehlen,

—Hängen Frucht-Äpfel!

—Solche, dass auf der Welt

—In keinem Haushalt welche gibt!

—Nicht ‚Ranette‘, nicht ‚Aport‘,

—Sondern ‚Viagra‘ – neuer Sort!

—Schwarzkünstler züchten sie, scheint’s,

—Speziell dort,

—Bewachen, hüten sie,

—Nennen sie ‚Verjüngende‘.

—Man kann sie gleich essen,

—Aber Alchimisten trocknen sie,

—Reiben sie fein

—Zum allerfeinsten Pulver.

—Formen daraus Pillen,

—Und, wenn sie nicht gelogen,

—Selbst wenn du ein Toter bist,

—Iss – und sofort steht der ‚Ende‘!

—Und damit ganz der Körper

—Bei dir verjüngt wird,

—Von diesen Äpfelchen fünf Stück

—Muss man frisch verzehren!

—Und noch mit Wasser nachspülen,

—Das aus der Erde quillt

—Da in einem großen Brunnen,

—Der Name des Wassers – ‚Borjomi‘!

—Sagen, es sei lebendig,

—Wenn der Rücken gekrümmt,

—Steine in Nieren, oder Durchfall –

—Von allem rettet es!

Der König sprang einfach auf davon:

—Warum hast du geschwiegen, du Kruste?

—Na, mir die Edlen, den Haufen

—Schnell in diesen Saal rufen!

Versammelten sich Fürsten, Bojaren,

Nebenbei ein Paar Duma-Schreiber,

Über Pergament gebeugt,

Warten auf den nächsten Erlass…

Na ja, und die Söhne, natürlich,

Neben dem Thron kratzen sich den „Kohl“:

—Wozu hat Papa in den Saal

—Heut den ‚Höchsten Adel‘ gerufen?

—Also so, das Thema…

—Im Staat gibt’s ein Problem…

—Schlecht, einfach gesagt,

—Mit der Gesundheit des Königs…

—Geschwächt, sehe schlecht,

—Mit rechtem Ohr höre schwach,

—Herz schlägt unregelmäßig,

—Rücken und Arsch schmerzen.

—Hände schwach, zittern,

—Und Knie beugen sich schlecht,

—Zähne halten kaum,

—Und der Kopf wird kahl.

—Hämorrhoiden quälen total,

—Bauch, mal bläht’s unbarmherzig,

—Mal Verstopfung abwechselnd,

—Und zur Weiber Glut erloschen.

—Dabei bin ich noch an der Macht,

—Wozu mir diese Plagen?

—Plötzlich geht’s Gerücht im Volk,

—Und das Volk wirft mich raus!

—Sagt, so ein Herrscher,

—Na, vom Thron, bitte-danke!

—So ein Invalid,

—Soll er in Rente gehen!

—Deshalb hab ich euch versammelt,

—Um euch die Nachricht zu verkünden –

—Zeit, grob gesagt,

—Den König zu heilen zu beginnen!

—Wie? Denkt selbst drüber nach –

—Hinter Meeren, hinter Wäldern,

—Hinter Bergen, genau,

—Gibt’s einen tollen Obstgarten.

—Da hinter fester Hecke,

—Wunder-Äpfel an Zweigen,

—Und ein Brunnen mit quellfrischem

—Reinem lebendigen Wasser.

—Wenn ich persönlich diese Äpfel esse,

—Mit dem Wasser ordentlich nachspüle,

—Das wäre, ich würd sagen –

—Was der Heiler verordnet!

—Ich gebe dem halbes Königreich,

—Der mir das Heilmittel bringt –

—Von diesen Äpfeln fünf Stück,

—In kürzester Frist!

—Und noch aus dem Quell

—Ein Paar Krüge Wasser,

—Das in fremder Zunge

—‚Borjomi‘ genannt wird!

—Na, was? Für das hinfahren

—Gibt’s Freiwillige, oder nicht?

—Dass halbes Königreich niemand

—Braucht? Versteh ich nicht…

Flüsterten die Bojaren:

—Gut wär halbes Königreich umsonst…

—Aber wo, verdammt,

—Diese Äpfel suchen?

—Kein Streit, tolle Belohnung,

—Aber das heißt ja,

—Einen Kreuzfahrt machen,

—Um diesen Preis zu schnappen!

—Und wozu uns diese Leidenschaften –

—Durch die Welt zu radeln,

—Wenn man uns gut füttert

—Noch hier und jetzt?

Aber der älteste Sohn am Thron

Träumte von der Krone,

Er war zwar ein Dummkopf,

Aber kapierte unterwegs:

—…Wenn Vater von dem Wasser,

—Von den Äpfeln, verjüngt wird,

—Dann warte ich auf Erbe Rußland

—Verdammt noch mal nie!

—Ihn trifft der Schlag,

—Aber halbes Königreich reicht mir,

—Auch wenn nicht ganz, na und!

—Ich entfalte mich in halbem Reich!..

Von diesem Gedanken ganz erfüllt,

Hob er den Bart „Schaufel“:

—Per Erbe – das Reich ist mein!

—Also fahre ich!

So beschlossen sie’s,

Schlossen gleich die Debatte,

„Wasser im Mörser“ zu stampfen,

Wenn der Sohn nicht abgeneigt zu fahren?

Er wählte Pferd, Sattelgurt,

Peitsche, Schwert, Speer, Kettenhemd,

Bogen mit straffer Sehne –

Falls er in Kampf treten muss!

Man sah, wie er bei Sonnenaufgang,

Ganz in dieser Ausrüstung,

Irgendwo in die Ferne ritt,

Aber sah nicht wohin!

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