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Verführerische Hände im Dunkeln

Ich bin Administrator in einem kommerziellen Fotostudio. Meine Arbeit besteht hauptsächlich darin, die Firma mit Filmrollen und allerlei Waren zu versorgen. Manchmal, wenn die Sekretärin zu beschäftigt ist, muss ich ans Telefon gehen oder andere Bürotätigkeiten erledigen.

Aber es kommt vor, dass ich angenehmere Aufgaben bekomme. Zum Beispiel hole ich die Fotomodelle ab und begleite sie in den Umkleideraum. Meistens halten diese Mädchen viel von sich. Sie verdienen riesige Summen pro Stunde und reden nicht viel mit kleinen Lichtern wie mir.

Als ich letzte Woche Selin traf, eines der Modelle, zweifelte ich nicht daran, dass sie genauso arrogant war wie ihre Freundinnen. Sie sah atemberaubend aus: türkische Züge im Gesicht und schneeweiße Haut, die wie ein stiller Wintersee in der Sonne glänzte, unberührt und verlockend.

Sie war ziemlich klein, höchstens einen Meter sechzig. An ihr hing ein schicker grauer Business-Anzug. Selin wirkte darin einfach perfekt, als wäre der Stoff für ihre Kurven geschaffen. Den Look rundeten weiße Lederhandschuhe ab, obwohl ich zuerst nicht kapierte, wozu die in der warmen Jahreszeit gut sein sollten.

Bald fand ich es heraus. Unsere Agentur hatte Selin trotz ihrer geringen Größe engagiert, weil sie ihren Körper gar nicht brauchten. Es ging um ihre Hände. Nach dem Shooting fiel es in meinen Aufgabenbereich, die Filme zur Entwicklung zu bringen und die fertigen Fotos zurückzuholen. Zudem musste Selin in die Innenstadt, und ich bot an, sie mitzunehmen.

An jenem sonnigen Mittag fuhren wir also zusammen über die Autobahn, eingeklemmt in einem Stau, der uns von allen Seiten umgab wie ein unerbittliches Netz aus Blech und Abgasen. Unter „wir“ verstehe ich mich, die Schachtel mit den Filmen und Selin.

Selin lenkte mich mit Geschichten ab, wie teuer es sei, die Getriebe in ihrem Turbo Saab zu wechseln. Ich merkte an, dass sie für den Preis ein Getriebe bekommen sollte, das fünfmal so schnell sei wie meins.

— Stell dir vor, dir reicht doch meine Geschwindigkeit vollkommen. Oder?

Plötzlich klang mein Kommentar für sie und für mich selbst doppeldeutig, und die Spannung zwischen uns löste sich auf wie Nebel in der Morgensonne.

Sie plauderte weiter über Autos, aber ich musste scharf bremsen, weil irgendein Idiot die Straße direkt vor uns überquerte. Danach berührte meine Hand die feine Haut ihres Handschuhs. Ich drückte Selins Hand leicht.

Einen Moment schien sie erstarrt, doch dann, zu meiner Enttäuschung, glitt ihre Hand unter meiner hervor. Meine Augen klebten an der Straße, daher bemerkte ich nicht, wie ihre Hand zu meinen Schenkeln wanderte. Als sie endlich dalag, wurde mein Schwanz sofort hart. Ich hätte fast einen Unfall gebaut!

— Du kannst ja gar nicht fahren!

— Zeig du mir doch, wie’s geht!

Ich musste ins Fotolabor fahren. Als wir parkten, bestand Selin darauf, mitzukommen. Sie habe noch nie gesehen, wie Filme entwickelt werden, sagte sie.

Mert, der Laborleiter, meinte, die Entwicklung dauere etwa 45 Minuten, und riet mir, Selin in der Zwischenzeit durchs Labor zu führen. Ich dankte ihm für den Tipp und schob Selin in einen Raum mit dem Schild „Zutritt verboten“. Drinnen herrschte totale Dunkelheit, die uns umhüllte wie ein samtenes Geheimnis.

Ich schloss die Tür fest und schaltete das Licht ein. Der Raum erstrahlte in schwachem rotem Schein, der alles in eine unwirkliche Aura tauchte, als wären wir in einer verborgenen Welt aus Schatten und Verlangen.

Ich machte mich bereit, zu erklären, welche Chemikalien beim Entwickeln von Filmen verwendet werden. Sie drehte sich zu mir um, der Schein verlieh ihrer Haut eine fast überirdische Farbe, wie Mondlicht auf Porzellan.

— Weißt du, Dummkopf, das einzige Equipment, das mich hier interessiert, ist deins. Kannst du mir nicht zeigen, wie es funktioniert?

Sie drehte mir den Rücken zu und knipste das Licht aus. Wieder umfing uns Dunkelheit, dick und pulsierend.

Im nächsten Sekundenbruchteil schlangen sich ihre Arme um mich, unsere Lippen verschmolzen in einem Kuss, der wie ein Sturm tobte. Ich schob meine Hände unter ihren Rock und war angenehm überrascht. Unter dem Business-Anzug trug sie keine Unterwäsche.

Während ich sie von hinten bis zu den Schultern erkundete, ihre weichen Konturen wie eine Landkarte aus Seide und Hitze, schaffte sie es, meinen Gürtel zu öffnen, die Hose herunterzuziehen und meinen erregten Schwanz zu befreien.

Plötzlich wurde mir klar, dass diese Schlampe sich nicht ausziehen wollte. Sie nahm nicht mal die Handschuhe ab! Ich hob ihren Rock hoch und trug mein kleines Mädchen zum Tisch für die Filme.

Sie schlang die Beine um meine Taille. Ich tauchte ein in die Wärme ihrer Muschi. Hin und her bewegend spürte ich, wie ihre inneren Muskeln sich im Takt mit mir zusammenzogen, ein Rhythmus wie Wellen, die ans Ufer branden.

Ihre kleinen Hände, umhüllt von Kunstleder, umklammerten mich überall. Irgendwie hielt ich durch, bis ich ihre Stöhne hörte, die mir sagten, dass sie kurz davor war zu kommen. Als sie sich wand und wimmerte, schoss ich meinen Saft in sie hinein.

Selin ließ mich ewig nicht los. Als unser Atem sich beruhigt hatte, dröhnte Merts Stimme aus dem Lautsprecher:

— Julien, die Arbeit ist fertig.

Ich flüsterte:

— Komm, mach dich fertig, Baby. Die Pflicht ruft.

Langsam, vorsichtig hob ich sie von mir herunter, sie sprang vom Tisch, ging zum Schalter, machte Licht und richtete ihre Kleidung.

Wir traten in den Flur, holten bei Mert die Fotos ab und gingen hinunter. Ich fuhr sie hin und wir verabschiedeten uns:

— Bis dann! Tschüss!

Mir blieb nur, zurück ins Büro zu fahren. Der Manager wartete schon auf mich und die Fotos. Er schaute auf die Uhr und sagte:

— Du warst schnell! Hast dich nicht ablenken lassen, oder?

— Aber nein, Chef. Geschäft ist Geschäft.

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