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Verbotene Geschwisterleidenschaft

Ich gestehe, vor Kurzem hätte ich es für Wahnsinn gehalten, einfach so von meinem Allerinnersten zu erzählen, das ich jahrelang vor allen und allem verborgen hielt. Und ich weiß nicht, ob ich das jetzt wirklich niederschreibe, vielleicht ängstige ich mich morgen früh vor diesen nächtlichen Enthüllungen. Aber es ist zu einsam in dieser Nacht, erfüllt von Sehnsucht und dem Tropfen draußen vor dem Fenster, mit der leise schlafenden Stadt und der Stille in diesem Zimmer, das mir seit einiger Zeit Zuflucht geworden ist, ein Ausweg vor allen und allem. Ich hoffe, meine Beichte weckt bei jemandem Interesse und endet nicht im Papierkorb für zerknüllte Blätter.

Nein, ich bin kein Sadist, kein Masochist, kein Homo. Obwohl, ich gebe zu, ich erkenne dem das gleiche Recht zu sein an, das der übliche Sex hat, umrissen von lauteren und stillen Normen des Daseins. Nur, darüber spricht man nicht laut, aus Furcht vor dem bloßen Andeuten einer Enthüllung der Geheimnisse.

Wahrscheinlich wirkt es von außen lächerlich und wild: Gleich lege ich mich auf die knarrende Liege, drücke das Kissen unter mich und umarme es, als wäre es Sophie. Und flüstere in die Leere des Zimmers Worte der Zärtlichkeit und Liebe, während ich auf die Hintern aus dem Pornoheft starre. Als würde ich nicht unter dem zerdrückten Kissen kommen, sondern in den Hintern der unter mir ausgestreckten Sophie.

Das war erst letzten August, am letzten Sonntag, genau in diesem Zimmer, wo ich jetzt liege. Damals morgens täuschten wir alle: Als ob wir eilig zur ersten Bahn in die Stadt wollten – und stattdessen hierher, in Angst vor Bekannten und allem drumherum, abgeschottet im Taxi. Zum Bahnhof, und stattdessen hierher. Und am Zug – ich voran – und Sophie, wie ein Schulmädchen, danach – damit uns niemand zusammen sieht.

Und erst nach dem Klicken des Türschlosses – nur unser Atmen: ihres und meines. Und ihre Stimme:

— … Was tun wir da, Lukas… ich dachte schon… ich hatte schon beschlossen, dass das letzte Mal das Letzte war… wir sind doch keine Kinder mehr, wir haben selbst längst eigene Kinder…, und ich… ich bin die vierzigjährige Geliebte meines eigenen Bruders…

Und ich, fiebrig ihr Gesicht küssend, ihre Kleider von ihr reißend, wusste, dass ihre Vorwürfe an sich selbst, an mich, an uns beide – nur der unvermeidliche Begleiter unserer Sünde waren, die andauerte, sich hinzog seit jener fernen Nacht, die vor 18 Jahren aufflammte. Und jedes Mal, wenn wir uns einmal im Jahr trafen, sobald sie in den Urlaub kam, dachten sie und ich, dass das das Letzte sei, dass es mehr nicht darf, dass das wild ist und keine Entschuldigung für die Sünde zwischen uns. Aber wahrscheinlich wussten wir schon: Ein neues Sommer kommt, und alles wiederholt sich – wider Vernunft und Verstand – im Verborgenen vor der Frau und ihrem Mann, im Verborgenen vor Bekannten und Freunden und allen, allen, allen.

Seltsam, immer leuchtet das Letzte und das Erste so hell. Nein, ich erinnere mich an all unsere Treffen, kann sie Moment für Moment durchgehen, aber nur das Letzte und jene ferne erste Nacht sind so grell und frisch, verschmelzen nicht miteinander, als wären es zwei Akte eines endlosen Stücks, das in der Erinnerung wieder und wieder gelesen wird. Und jetzt, in dieser seltsamen Nacht mit dem unermüdlichen Tropfen draußen und der Einsamkeit, von der man schreien möchte, schaue ich auf das Mädchen mit der Rose auf dem Foto und tauche ganz in die Erinnerung ein. So fern, so nah, als gäbe es diese 18 Jahre nicht, die nichts gelöscht, nichts gemindert haben, nicht für einen Augenblick, von jenem Allerersten.

Das war der Sommer, als ich als Zwanzigjähriger aus der Armee zurückkehrte. Wer gedient hat, versteht mich und dieses Gefühl von Freiheit und eigener Jugend, das mich damals erfüllte. Ich las, schaute Fernsehen, traf Freunde und genoss den sanften, lang ersehnten Sommer. Und mit einem schmerzenden Gefühl in der Seele suchte ich nach jenem Mädchen, das ich mir schon lange ausmalte, starrte den Vorbeigehenden nach, stockte vor Erregung am Strand.

Aber mich traute ich nicht hinzugehen, blieb im Grunde der schüchterne Schüler, verschlossen, voller Komplexe vor den Mädels. Und jetzt, Jahre später, verstehe ich plötzlich, dass, hätte ich damals ein Mädel getroffen, ich mich nicht in die eigene Schwester verliebt hätte. Nein, wahrscheinlich war es damals gar nicht überraschend – eine schöne Frau nebenan, sogar im selben Zimmer, nur durch einen Schrank getrennt – und ich noch Jungfrau, nichts kennend.

Na, ist es da verwunderlich, dass ich Sophie plötzlich erwachsen fand, plötzlich so wohlgeformt, in zwei Jahren aus einem mageren Ding zu einer erregenden Dreiundzwanzigjährigen geworden? Und was verbergen, ich begann unwillkürlich hinter Sophie herzuspähen und zitterte buchstäblich, wenn sie nicht ganz angezogen war oder wenn ich sie durchs Badezimmerfenster sah. Und löschte meine Begierden mit täglichem Wichsen, plötzlich spürend, dass ich nicht mehr auf ein mythisches Mädel wichste wie in der Armee, sondern auf Sophie, ihre Wäsche durchwühlte, den Duft ihres Kissens einsog.

Ja, ich wusste, sie ist meine Schwester, aber genau das heizte die unerwartet geweckte Lust an. Seltsam, aber wir redeten kaum, antworteten einander einsilbig, doch je weiter die Tage seit meiner Rückkehr verstrichen – diese Spannung zwischen uns verschwand nicht, sondern wuchs nur. Und dann sah ich sie am Landhaus – nein, ich sah niemanden mehr, weder Mama, noch Papa, noch die zwei Nichten von sechs und n Jahren – nur sie und plötzlich verstand ich mit Schrecken und Erregung, dass ich in sie verliebt war, in ihre herrlichen Hüftlinien, die wundervollen Brusthügel, Lippen, Augen, in ihre neue Frisur statt Zöpfen.

Und alles loderte in mir auf, als sie sich umdrehte und ich plötzlich ihren Hintern sah, der den blauen Stoff des Badeanzugs so straff spannte. Ich wandte mich ab und schaute wieder, schaute, schaute. Ich kam näher, Sophie wich weiter zurück, unsere Blicke trafen sich, doch flohen gleich in irgendeinem Schrecken auseinander und ich spürte, wie ich errötete und zitterte.

Und plötzlich sagt die kleine Mia:

— … Tante Sophie, warum hast du so viele Härchen auf den Beinen, – schau, genau wie bei Onkel Lukas! Und bei meiner Mama wachsen keine und auf dem Bauch auch nicht wie bei dir und bei Onkel Lukas…

Sophie wurde dunkelrot, drehte sich um und ging schnell ins Haus. Noch röter wurde wohl ich, plötzlich diesen seltsamen Blick der kleinen Mia auf den unteren Teil meiner Badehose sehend – o Gott! – mein Schwanz ragte steif empor, drückte sich buchstäblich aus dem Stoff. Ich drehte mich um und sah Sophies Gesicht, sie schaute mich aus dem Hausfenster an und, erstarrend, sah ich, wie sie den Blick auf meine Badehose senkte, denn man konnte nicht übersehen, wie stark der Schwanz hervortrat.

In jener Nacht schlief ich schlecht, lauschte Sophie, die sich hinter dem Schrank wälzte, erinnerte wieder und wieder das Landhaus, Sophie im Badeanzug, ihren hinreißenden Hintern und erstickte vor Erregung, zupfte am Schwanz. Bunte Bilder stiegen im entzündeten Hirn auf, mal badeten wir nackt, mal besaß ich sie. In jener Nacht wichste ich zum ersten Mal in ihrer Gegenwart: Stand auf, zog vorsichtig die Unterhose aus und lugte hinter dem Schrank zu Sophie.

Sie schien zu schlafen. Lange stand ich so, Atem anhaltend. Dann trat ich vorsichtig heraus und stand nackt vor ihrem Bett, zitternd, sogar mit klappernden Zähnen. Dann legte ich mich hin und begann zu wichsen, überschüttete mich gleich mit spritzendem Sperma. Und schlief ein.

Das Morgen weckte mich mit Sonne und dem Lärm der Autos draußen. Ich streckte mich und spürte plötzlich, dass ich nackt war. Decke zu Füßen, Unterhose daneben – Herrgott, schoss es durch den Kopf: So bin ich eingeschlafen, nackt! Dann hörte ich das Klicken des zuschnappenden Türschlosses. Sophie war gegangen. Sie hatte mich gesehen!

Na und! Na und, was sein wird, wird sein! Und schaute auf mich. Sie hatte gesehen, gesehen – hämmerte es im Kopf – so daliegend vor ihr. Ich stand auf und legte mich aus irgendeinem Grund in ihr Bett. Atmete ihren Duft ein. Umarmte ihr Kissen, schob es unter mich und stieß plötzlich mit dem Gesicht auf ein Heft, das unter dem Kissen hervorrutschte, öffnete es und blätterte erstarrt hindurch.

Die Blätter des Hefts waren mit Hintern, Schwänzen, Eiern bekritzelt, aber irgendwie ungeschickt, falsch dargestellt. Herrgott! Wie ich auf ihre Zeichnungen starrte, wie gierig ich die Zeilen in Sophies Handschrift las, diese abgehackten, durchgestrichenen, manchmal nur einzelne Wörter und Sätze:

— … Hintern eines Jungen… Hintern eines Mannes… sie sah seine Gesäßbacken, stark, männlich, behaart… sie mit dem Finger auf der Suche nach dem Mann, und er in ihrer Fotze… sie spürte seinen Schwanz im Arsch… in Italien sind die Mädchen vorn keusch, aber hinten nicht…

Ich vergrub mich ins Heft und las, las und fickte das Kissen wie besessen und, sogar nach dem Kommen, rieb ich den Schwanz weiter über das Bett der Schwester. Meine unerwartete Entdeckung erschütterte, überwältigte, verwirrte Seele, Verstand, Körper – liebe, liebe Schwester, kann das sein, du bist doch unberührbar, still, du bist so kalt, unnahbar in der Öffentlichkeit, du bist ein richtiger Stockfisch?

Und plötzlich verstand ich, dass ich sie so wollte, wie niemanden je, dass es gar nicht wild war, und dass unsere Träume gegenseitig waren und wir vom Selben träumten. Und plötzlich verschwand der in mir lauernde Gedanke von der Verderbtheit, Perversion meiner Begierde nach weiblichen Hintern, verdampfte und etwas anderes hämmerte – da ist es – da ist es – pochte in den Schläfen – ich will, will dich in den Arsch Sophie, Sophielein, Soso – du bleibst Jungfrau für andere, für den zukünftigen Mann, du fürchtest keine Schwangerschaft mit mir – nur entscheiden, nur du müsstest dich entscheiden.

Und alles geschah. Und so schnell, dass ich es mir nicht vorstellen konnte. Eine Woche später fuhren die Eltern ans Meer und wir blieben ganz allein. Allein für ganze zwei Wochen. Mehr, wie ich jene Nacht erinnere. Schwül, heiß. Endlos.

Wir taten, als schliefen wir. Schon verstrich eine Stunde, die zweite, seit die Tür hinter den Eltern zugefallen war. Stille und Nacht drückten, Schwüle warf in Schweiß, Erregung hallte in Zittern wider und ich hörte scheinbar mein eigenes Herz, dumpf schlagend als durch den ganzen Raum und fürchtete mich zu rühren. Hinter dem Schrank war es still; stiller als je. Was tun, was tun – dachte ich irgendwie bruchstückhaft – nein, nein, das ist Unsinn, unmöglich.

Stunde verging, zweite, dritte – die Schwärze der Nacht wich plötzlich dämmrigem Morgen, zwitscherte plötzlich ein einsamer Vogel und verstummte. Gegen den Sims des offenen Fensters schlug ein Tropfen, dann ein zweiter. Ich warf die Decke ganz ab und blieb nackt liegen. Stand auf, stand da und lugte hinter den Schrank.

Sophie lag auf dem Bauch, umklammerte das Kissen mit den Armen und vergrub das Gesicht darin. Weiße Schultern, Rücken, nackte Beine und die zerknüllte Decke, die nur den Hintern und einen Teil des Rückens bedeckte. Alles war real im dichten blauen Dämmer des Morgens. Ich stand über der Schwester. Kniff den Schwanz. Und plötzlich wollte ich rasend rauchen und ging so nackt vorsichtig in die Küche.

Ich stand am Küchenfenster; rauchte und schaute ins offene Fenster, spürte süße Erregung von der eigenen Nacktheit, vom Schmachten, vom Verlangen und dachte fiebrig: Gleich gehe ich rein und lege mich zu ihr und was passiert, passiert. Herrgott, wenn ich sie nicht besitze, dann berühre ich sie wenigstens. Und plötzlich erinnerte ich mich, wie ich kürzlich im Hofgebüsch zwei Jungs sah, die ein Mädel befummelten, unter Pulli und in die Hose griffen, und wie ich vorbeiging, sie scharf beneidend.

Und plötzlich zerrissen Schritte nackter Füße die Stille, dann Knarren der Dielen an der Küchentür – hier, nah! Und eine Stimme hinterm Rücken:

— … Oh, ich dachte, du schläfst… heiß… so durstig…

Ich erstarrte und fror ein. Das Knie zuckte, dann der Nacken, mit dem ich die Schwester hinten spürte. Ihre Schritte in der Küche, am Tisch, Gluckern von Wasser aus der Karaffe ins Glas, dann ihr:

— Oh!

Und Krachen der Karaffe auf dem Boden! Ich drehte mich um. Sophie hatte ein Laken um Brust und Bauch gewickelt, aber hoch und ich sah ihre Schenkel, fast so weiß wie das Laken.

— … Steh, geh nicht, Scherben…

Sagte ich plötzlich dumpf, ging zum Besen und begann um Sophie herumzufegen. Ich fegte, bedeckte mit der Linken den Schwanz, berührte fast die Schwester, die erstarrt dastand wie eine Statue. Sagte plötzlich, es sei dunkel, man sehe nicht alle Scherben und Sophie sagte, ich solle für eine Minute das Licht anmachen, und fügte plötzlich hinzu:

— Keine Angst, mach an, ich schließe die Augen…

Licht flutete die Küche und uns mit Sophie. Ich drehte mich mit dem Hintern zu ihr, bückte mich und fegte schon sauberen Boden. Na, na, na… schau doch auf mich, mein Hintern vor dir – raste es wirr im Kopf und ich bückte mich stärker, schwach vor Schwäche, eigener Schamlosigkeit. Denn gestern erst hatte ich mich hinten im Spiegel betrachtet und gewichst, mir vorstellend, die Schwester sieht das.

Und da neigte ich den Kopf leicht und warf einen Blick zurück: Sophie schaute! Schaut, schaute mit weit aufgerissenen Augen, unnatürlich blass im Gesicht, als wäre alles Blut daraus gewichen!

— … Ich… ich… helfe dir… – hörte ich plötzlich ihre leise Stimme, – nur schließ die Augen, ja?

Ich stand dumm da, halb gebückt, Hintern zur Schwester und tat nicht mal mehr so, als fegte ich. Aus dem Augenwinkel, dann hörte ich nicht mal, sondern spürte, wie das Laken raschelte und auf den Tisch gelegt wurde.

— Oh, hier Scherben, gleich sammle ich – hauchte sie irgendwie aus sich und ich, mich halb umdrehend, sah sie ganz nackt, schnell hinhockend am Tisch, ihre Schenkel schwollen an, Brüste bebten, Nippel hell, schmal, spitz, der Hof um sie rum malvenblass auf so weißem Grund.

— Lass helfen…

Sagte ich und drehte mich –

— … Nimm die Schaufel…

Antwortete sie. Ich nahm, bückte mich, sie begann zu fegen und plötzlich streifte ihr Ellenbogen meinen Schwanz; der Stoß war fest und dumpf, – der Schwanz pendelte hin und her, löste sich von den Eiern und zuckte hoch, füllte sich mit Kraft, stand. Einen Moment schaute sie drauf, dann richtete sie sich ruckartig auf und trat ans Fenster.

Ich sah sie ganz. Von hinten, vom Rücken, war sie leicht beige vom Sonnenbrand, und nur weiß-weiß am Hintern mit einem Muttermal auf der linken Hälfte. Mein Gott! – ein bisschen behaart wie bei mir! Und plötzlich begann ich zu reden, stotternd, schnell-schnell – dass ich sie liebe, dass ich noch keine Frau hatte, dass ich ihr Heft gesehen hatte und dass niemand-niemand erfährt, wenn wir Sex machen und dass ich sie sehr in den Hintern will.

Sophie stand und schwieg, und ich redete, redete, schaute auf ihre Nacktheit und Schwäche, deckte nicht mehr mit der Hand meinen vor Leidenschaft wahnsinnigen Schwanz, der hoch zum Bauch ragte. Und vor Nerven, vor unglaublichem Druck, vor überquellender Gier, trat ich plötzlich zu Sophie, kniete nieder und drückte die Lippen an ihre Gesäßbacken, strich mit Händen über ihre Schenkel und küsste, küsste die warmen, weichen Hälften ihres Hinterns, mal leckend, mal leicht beißend.

— … Lukas, Lukas, nicht, das ist nicht gut… was… was tust du… wir sind doch Schwester und Bruder…!!!

Flüsterte sie und da spreizte ich sanft mit Händen ihre Backen und drang mit der Zunge in die Öffnung, leicht behaart im Kreis, leicht salzig von ihrem Schweiß. Sophie stöhnte dumpf und wölbte den Hintern leicht. Wie einen Schatz, weich, warm, liebkoste ich mit Händen die Rundungen ihrer Backen und saugte plötzlich da, als küsste ich sie auf den Mund, spürte Härchen auf den Lippen und ihr Anus öffnete sich leicht, als küsste Sophie meine Lippen mit dem Hintern.

Nein, ich sah es nicht, aber spürte, wie sie mit beiden Händen über ihren Schamhügel rieb; erstarrte für einen Moment, dann rieb schnell-schnell, dann noch und noch und dieses Reiben der Finger an den Haaren war deutlich, laut wie ihr stockendes Atmen.

Und plötzlich ein Steinchen ans Glas, dann noch eines, aber schon ins offene Fenster, Rascheln der Büsche unterm Fenster und unterdrücktes Kichern kindlicher Stimmen:

— Die geben’s! Schau, nackte Frau und nackter Mann!

Sophie zuckte, riss sich los und rannte aus der Küche. Ich hörte Stampfen von Füßen aus den Büschen und dann Stille. Und dann ein dumpfer Laut im Flur hinter der Küchentür und plötzlich Schluchzen der Schwester; ich stürmte hin und in der Dunkelheit des Flurs betäubte mich ein Schlag.

Die Schwester schlug blindlings, auf Wangen, Stirn, Schultern, Brust, Bauch, Schwanz.

— Lass, geh weg, Dummkopf, Idiot, fass mich nicht an, wichs so viel du willst, ich bin keine Hure!

Schrie sie das, mischte Worte mit Schlägen, und ich stand erstarrt da, verloren vor Angst, dass man uns gesehen hatte, verwirrt von der Hysterie der Schwester. Und plötzlich streckte ich die Hand aus und schaltete das Licht an. Wir erstarrten und schauten einander an. Ihre Lippen bebten.

Sie schlug wieder blindlings auf meine Backen, dann noch und noch; alles an ihr bebte: Brüste, Bauch, Schenkel, und plötzlich schlug sie auf meinen Schwanz und der stand auf, ragte hoch, entblößte sich; sie umfasste den Schaft mit der Hand und begann ruckhaft zu wichsen. Ich streckte den Unterleib vor und griff ihre Brüste; ich knetete zum ersten Mal Brüste, sie zum ersten Mal einen Schwanz und da begann ich zu spritzen, benetzte ihre Hand mit Sperma.

Sophie schaute wie verzaubert, wie durch ihre Finger dickflüssig weiße Flüssigkeit sickerte, ließ los und aus der Eichel schoss Sperma, wie ein Schuss aus der Kanone auf ihren Bauch, Schenkel, Boden. Sophie bückte sich und wischte die Spermapfütze auf, dann das auf ihrem Bauch und linken Schenkel. Holte aus ihrer Nachttischschublade eine angebrochene Cognacflasche, goss ein halbes Glas voll und trank in einem Zug.

— Gestern hat Anna gebracht… komm, lass uns betrinken…

Alles war irgendwie unwirklich, als nicht wach: Unsere Nacktheit, grelles Licht, als wäre das ein Traum, den ich immer sah, irgendwie vertraut und erregend. Die heiße, bernsteinfarbene Cognacflüssigkeit breitete sich in Kehle, Brust, Bauch mit ungewöhnlicher Wärme aus. Ich wollte etwas Zärtliches, Liebes sagen und sagte plötzlich:

— Ich liebe dich… du bist sehr schön…

— Ich weiß… gestern gesehen… und früher, vor der Armee gesehen… du, du, wenn du willst, genier dich nicht vor mir… okay..?

Plötzlich sprach das Radio, wir zuckten irgendwie zusammen, ich trat hin und umarmte die Schwester, ihre Hände glitten über Beine, Rücken, kniffen den Hintern. Ich küsste ihre Wangen, Stirn, Haare, Lippen, Hals. Sie flüsterte:

— Herrgott, Herrgott wie gut… nur keinen Knutschfleck… leg dich auf den Bauch… okay…

Sie setzte sich auf meine Schenkel, umklammerte mich mit Knien, ihre Finger rissen buchstäblich meine Backen auseinander, es war süß-schmerzhaft, aber ich wollte das, und als ihr kleiner Finger in meinen Anus drang, wölbte ich den Hintern und die Schwester hüpfte auf mir: Ein Finger in meinem Hintern, der andere an ihrem Kitzler. Ich drehte den Kopf und schaute: Brüste, Bauchfalten von Sophie bebten, Gesicht dunkelrot… oi, oi,… u… uh.. dreh dich weg, nicht… oi – alles vermischte sich: Ihre und meine Schreie, die Stimme des Sprechers im Radio, Hundegebell draußen.

Wir wachten tagsüber auf. Wahrscheinlich gleichzeitig. Sie schaute mir in die Augen, wandte den Blick ab und vergrub das Gesicht in meiner Brust. Entzündete Augen, verschmierte Tusche um Lider, Brauen, Schweißgeruch gemischt mit Deo und das Gesicht – ganz nah, nebenan, schweißglänzend, unschön von solcher Nähe.

Sie schloss die Augen und ich sah Haare, weiß, dicht über Nacken, Oberlippe und zwei große Pickel auf der Stirn an der Nasenwurzel. Weiß nicht warum, aber ich beugte mich und drückte sie vorsichtig aus, fand noch einen am Nasenflügel, dann am Schläfe. Sophies Gesicht entspannte sich. Ich schob die Decke beiseite.

Sophie war ganz nackt und jetzt, im Tageslicht, irgendwie anders, flauschig-weiß am Bauch – wie bei mir, bei ihr kringelten sich Härchen. Ich streckte die Hand aus. Sophie hob die Knie und spreizte die Beine. Ich tastete, strich sie da – im Schritt, zwischen den Beinen.

Steckte dann den Finger rein und bewegte ihn, Sophie stieß dazu…

— Leiser… so… genau so… nu sanfter, Lukas… oi… oi… noch… so… o…, mir ist peinlich… nu schau nicht nur…

Der Kitzlerhöcker war wie lebendig, feucht, warm, klebrig. Das dauerte lange. Die Hand ermüdete, ich hielt inne, machte dann weiter und weiter; und dann warf ich die Hand weg und drückte die Lippen da ran, – Sophie wand sich, schrie, drückte meinen Kopf mit Händen in sich… salzige Haare in meinen Lippen, Zähnen, auf der Zunge, ihre Hand quetschte schmerzhaft meinen Schwanz.

Ich hob mich, begann instinktiv sie auf den Bauch zu drehen, die Schwester zappelte, wehrte sich, ich schlug sie blindlings ins Gesicht, sie mich, dann ich sie, bog ihr den Arm nach hinten, und sie schrie – wild, hässlich, laut und drehte sich auf den Bauch, ich packte ihre Backen und… Der Schwanz drang ein. Sophie schrie auf. Ich auch. Der Schwanz rutschte raus, ich steckte ihn wieder rein, – o Gott, Gott…

Na ja, schon Morgen. Werde nicht mal nachlesen, was ich geschrieben hab. Wahrscheinlich lächerlich und albern, was ich jetzt schreibe… aber gleich geh ich in die Küche, stell mich nackt ans Fenster und warte auf meine „Dame mit dem Hündchen“ – das Mädel von n Jahren, das mit dem Hündchen unter diesem Fenster spazieren geht und zuschaut, wie ein nackter Achtunddreißigjähriger vor ihr seine Lust wichst. Allmählich werden wir mutiger – sie steigt schon auf den Bordstein, um besser zu sehen, und ich komm ganz ans Fenster.

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