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Sackgasse der Sexuellen Wunder

Sie saß da, die Hände um den Kopf geschlungen, starrte in ein dickes Buch und wippte leicht hin und her, spreizte die Beine und zog sie wieder zusammen. Wie man das macht, wenn man hart paukt. Manchmal spreizte sie die Schenkel so weit, dass ihr weißes, durchsichtiges Höschen zu sehen war. Mein Kopf spielte verrückt, die Eier wollten platzen. Scheiße, dachte ich, wenn die mir woanders über den Weg läuft, nicht in diesem muffigen Lesesaal der Bibliothek.

Der Gedanke machte mich geil. Ich öffnete den Reißverschluss. Das Mädchen las weiter. Ich hustete einmal, zweimal, dreimal. Las weiter. Ich holte meinen steifen Schwanz aus der Jeans und hustete wieder. Endlich blickte sie vom Buch auf und guckte unter meinen Tisch. Ich tat so, als wäre ich in meine Notizen vertieft, aber ich spürte, wie die Schlampe, die meinen Schwanz hochjagte, zappelte, als hätte sie eine Reißzwecke im Arsch. Langsam steckte ich meinen harten Prügel weg und fing ihren irren Blick auf. Sie war rot wie ein Krebs. Sie drehte den Finger an der Schläfe – klar, meinte mich – stand auf und ging in die Vorhalle, grinste frech und wackelte mit dem Arsch, dass mein geiler Pimmel den Verstand verlor, zusammen mit mir. Sie geht pissen, dachte ich und folgte ihr. Wenn was ist, sage ich, ich hab mich vertan. Ich schlüpfte in die Damentoilette. Kabinen, Kabinen. Eine Tür war zu, aber nicht verschlossen. Ich drückte. Sie! Das bekannte Höschen hing traurig vom Papierhalter. Sie zog die Hand weg, aber wer versteckt schon, was er da treibt? Wortlos schloss ich die Kabine ab und zog die Jeans runter.

Onanieren schadet der Gesundheit. Nimm lieber das.

Sie gab auf, ohne zu zucken, und packte meinen zitternden Schwanz mit heißer, ungeschickter Hand.

Küss ihn.

Ihre rosa Lippen berührten die Eichel. Ich zog ihren zerzausten Kopf ran und schob den Schaft in ihren Mund.

Zähne weg und saugen, befahl ich und knöpfte ihr Kleid auf, um den BH runterzuziehen.

Beine tun weh, flüsterte sie, und das Kleid stört.

Die Abiturientin – das hatte ich sofort gecheckt – stieg vom Klo, zog das Kleid aus und hängte es ordentlich auf. Ich umarmte die Fremde von hinten, griff ihre festen Titten, drückte meinen Schwanz an ihren Arsch.

Beug dich vor!

Sie bog sich und stützte sich an der Wand ab.

Bist du Jungfrau?

Nein.

Mein enttäuschter Schwanz drang trotzdem bis zu den Eiern ein. Sie stieß leise zurück und atmete erregt. Dann warf sie die Arme nach hinten und strich durch mein Haar.

Wohin spritzen? Hier oder in den Mund?

Besser in den Mund.

Ich zog den Schwanz aus der Fotze und drehte die Schlampe zu mir. Im Mund war sie geschickter, eine Welle von Orgasmus rollte an.

Bald pumpte mein Prügel wie wild. Die junge Bläserin saugte schmatzend, Sperma lief übers Kinn.

Igitt, wie unschön!

Sie holte ein Spiegelchen aus der Kleiderasche, ein Taschentuch, wischte schnell das Gesicht ab und fragte dann, während sie vom Klo aufstand:

War’s gut mit mir?

Ja, sagte ich vage, aber wie komm ich jetzt hier raus?

Nicht eilen. Rauchen wir?

Sie holte Zigaretten raus und gab mir eine. Wir rauchten umarmt, und ich spürte, wie der Trieb wieder kam – mit der rechten Hand hielt sie die Kippe, mit der linken wichste sie meinen Schwanz und die Eier.

Fick mich in den Arsch, flüsterte die Abiturientin plötzlich und warf den glimmenden Stummel ins Klo. Ist nicht mein üblicher Kram. Egal. Man soll alles ausprobieren.

Sie half mit der Hand, und mein Schwanz brach in ihr Arschloch ein. Die Paukerin stöhnte vor Schmerz, aber fing an zurückzustoßen, immer schneller. Dann griff sie meine Hand.

Reib, reib den Kitzler.

Meine Finger tauchten in die nasse Fotze und packten den harten Knopf.

So… gut… flüsterte sie, zuckte über dem Klo. Mein Lieber, du Genie… Oh! Was für ein Kick!..

Der Orgasmus war heftiger als der erste.

Wir gehen einzeln, sagte sie. Zuerst ich, dann du.

Okay, check die Lage. Wenn sauber, pfeif leise.

Kann nicht pfeifen, besser husten. So: Kha-kha!

Sie öffnete die Kabine, wollte gehen, drehte sich um und sagte grinsend:

Du gefällst mir, vielleicht treffen wir uns wieder? Nicht in der Bibliothek. Wie heißt du?

Emre heiß ich, Emre, zischte ich wütend, mach kurz, sonst kriegen sie uns!

Ich bin Elif. Komm um zwölf in die Kantine, sagte sie kokett. Abgemacht?

Ja, ja! Heulte ich. Willst du mich umbringen?

Tschüss! Elif flatterte aus der Kabine, und ich schloss mit zitternden Händen die Riegel.

Ich hörte, wie sie zum Spiegel und Waschbecken ging, lange Hände wusch, dann lange – oder kam’s mir so vor? – trocknete. Endlich verstummte der Trockner, die Tür schlug zu. Ich wartete atemlos. Und dann… Die Tür quietschte wieder, jemand hustete: Kha-kha-kha! Ich stürmte zur Kabinentür, aber lautes Klackern von Absätzen auf Fliesen stoppte mich. Fremd! Eher fremde…

Ich schloss die Kabine ab, kletterte mit den Füßen aufs Klo und hockte da wie ein Hahn auf der Stange. Die klackenden Schritte kamen näher, dann schlug die Nachbartür zu, und durch die dünne Wand kam Rascheln: die Fremde zog den Rock hoch und das Höschen runter. Wieder Husten, dann das typische Plätschern… Ich war durcheinander: der geile Klang machte mich an, mein Schwerpunkt wanderte nach oben, ich verlor das Gleichgewicht und wäre fast vom Klo gekippt. Zum Glück hing ich mich am Papierhalter fest. Finger spürten was Hartes, Rundes. Das Spiegelchen! Die Abiturientin hatte es vergessen.

Ich drehte es nachdenklich: Spiegel mein, sag mir… Ah, die Kabinenwand reicht nicht bis zur Mauer, fünf Zentimeter Spalt. Perfekt für mein Spiegelchen!

Es zitterte in meinen Händen, als im Oval gespreizte Beine auftauchten, Höschen bis zu den Knien runter, Rock hochgezogen, gehalten von manikürten Fingern. Das Mädchen hockte sich mehrmals kurz runter, um die letzten Tropfen abzuschütteln. Ohne Position zu ändern, zog sie Papier aus dem Halter, tupfte ab.

Kaum hatte sie das Höschen hochgezogen, wollte ich aufhören, aber das verdammte Spiegelchen hing am Abflussrohr fest und rutschte aus meinen zitternden Fingern! Das Rascheln in der Nachbarkabine stoppte, und die Fremde hustete bassig, fragte:

Hande, bist du das?

In dem Moment wollte ich nur eins – für einen Augenblick Frau werden! Dann könnte ich der da drüben antworten: Nein, Bürgerin, Sie irren, ich bin nicht Hande. Oder so was, und die Fremde würde abhauen. Aber Wunder passieren nicht, und mit piepsiger Stimme reden kann ich nicht – bin kein Schauspieler. Besser schweigen. Vielleicht geht sie freiwillig. Aber Schweigen kann man als Zustimmung deuten.

Hande! Die Nachbarin war hartnäckig wie die Pest. Bist taub? Ich hab dich erkannt! Merve sagte, du bist pissen gegangen.

Ich schwieg weiter.

Hande… sei nicht so traurig, bitte. Verzeih mir… Ich wusste nicht, dass Mert mit dir geht… Bin ’ne Idiotin… Weiß nicht, warum ich gesagt hab, ich hab mit ihm gefickt… Wenn ich’s gewusst hätte… nie im Leben… Hande! Hey, Hande? Weinst du?

Nicht Hande weinte… Ich glaube, ich weinte. Lautlos, hoffnungslos, zog Fratzen…

Hande, wein nicht, bitte. Und schweig nicht, sonst denk ich was Schlimmes… Oh, Hande, was hast du vor? Tu’s nicht, Hande, hörst du!

Und dann passierte es. Bekannte Finger drangen in meinen Bereich ein, dahinter flogen kastanienbraune Locken über die Wand, und weit aufgerissene braune Augen erschienen. Hübsches Gesichtchen, notierte ich automatisch, aber dann schrie es markerschütternd, und das Gesicht verschwand so plötzlich, wie es gekommen war.

Aaaa! Kreischte die Fremde.

Die Schlampe darf nicht raus! Schoss es durch meinen Kopf, aber genau da krachte die Nachbartür auf. Blieb nur: Hand über den schreienden Mund pressen und den Rest in meine Kabine zerren. Scharfe Zähne bissen in die Hand…

Au, Mama, Vergewaltigung! Aaaa… mmm, mmm, lass los, Schwein!.. Arschloch!.. A-mmm-mmm…

Aber meine Arme hielten die wilde Schlampe fest: eine um die Brust, die andere unterm Kinn. Ihre Titten waren übrigens gut. Groß, prall, fühlten sich geil an!

Still! Was brüllst du? Zischte ich in ihr Ohr. Schneid ich dich durch? Ich will dich nicht vergewaltigen…

Und… w-w-was machst du hier, du V-Vieh… zischte die Fremde durch zusammengebissene Zähne.

Bin neu, hab den Klo verwechselt… Na und? Kapierst du das oder nicht? Beruhig dich, ich lass dich los. Brauch ich dich scheiße…

Der letzte Satz kränkte die Fremde, sie versuchte wieder auszureißen und was zu sagen, aber da schlug die Eingangstür wieder zu! Und meine Gefangene hatte genug Anstand – wer will schon der Witz der ganzen Bibliothek werden? – und wurde still.

Zwei Weiber quatschten und nahmen Kabinen. Sie pissten synchron, redeten weiter. Frauen! Können den Mund nicht halten, nicht mal da, wo Schweigen passt. Bei dem Gedanken drückte ich ihre Brust fester, sie klebte mit dem Rücken an meiner Brust, Arsch an meinem zuckenden Schwanz. Ich warnte die Fremde:

Ein Pieps – ich ertränk dich im Klo!

Sie nahm’s nicht übel, wurde weich. Die Damen verließen die Kabinen und gingen zum Waschbecken.

Du sagst, Klo verwechselt, fragte die Fremde plötzlich leise. Warum hast du dann gespitzt?

Ich? Gespitzt?! Empörte ich mich ehrlich. Woher nimmst du das…

Da liegt das zerbrochene Spiegelchen… Ach du.

Die Enthüllung machte mich nur geiler. Die Gefangene checkte, dass ich kein Killer war, sondern harmloser Idiot aus dem Lesesaal, und änderte ihre Haltung, wurde vertrauter.

Sie sind weg… murmelte die Fremde, gar nicht eilig, aus meinen Armen zu kommen.

Zum Glück kam wieder jemand rein. Wir erstarrten, eng aneinandergepresst.

Verdammt… jammerte das Mädchen schwach. Die hören nie auf…

Und plötzlich, ohne zu denken, küsste ich sie auf die Wange. Sie zuckte, die dünnen Brauen gingen hoch, aber sanken wieder. Aus Opfer wurde Komplizin, das brachte uns näher… So nah, dass ich ihre süßen Lippen küsste. Dann glitt meine Zunge – rein zufällig – in ihr rosa Ohr, sie schmolz dahin…

Die Fremde zitterte, als ich den Rock hochzog und unter ihr Höschen fuhr. Ihr Bauch war kühl, zwischen den Beinen heiß und nass. Wann war sie so geil geworden? Der Kuss zog sich hin, dann zog sie ihre Zunge aus meinem Mund und bat:

Küss… da…

Von dem Kuss da quietschte sie, kratzte leicht mit Nägeln an der Kabinenwand und meinem Nacken. Klar, die braune Fotze war keine Lesbe, aber sie hatte Erfahrung mit so was. Sie bog sich weiter zurück, warf Arme hinter den Kopf, stützte sich an der Wand. Wurde ’ne Art Brücke, elegant.

Schenkel weit auseinander, ich traf ohne Zielen, rammte den Schwanz rein. Sie rieb ihre Spalte rauf-runter, ich stieß vor-zurück. Passte gut zusammen. Die Zungenlecks in ihrer Fotze wirkten noch, denn die Fremde kam bald. Kam und kam nicht zum Ende, jammerte wie ’ne Platte:

Oh, Mama!.. Oh, wie gut!.. Ah!.. Lieber!.. So wun-der-bar!.. Oh, Gott! Ich will, dass du auch… kommst… Oh! Los, Lieber… gut…

Ich kam auch, aber sie stieg nicht ab, bis der Schwanz rausflutschte. Dann wollte sie pissen.

Dreh dich um…

Aber ich gehorchte nicht, starrte, wie der helle Strahl aus ihren behaarten Lippen schoss.

Die Fremde deckte sich nicht zu, wollte mir den Spaß nicht verderben. Tupfte die Fotze mit Papier ab, stand auf und zog das Höschen hoch.

Du hast ’ne perverse Ader, stellte sie fest, ohne Vorwurf.

Wahrscheinlich hat jeder was Perverses, konterte ich.

Nach kurzem Denken lachte sie, Hand vor dem Mund:

Stimmt, wenn mir vor ’ner halben Stunde jemand gesagt hätte, ich lass mich in ’nem Klo ficken…

Und du quatschst nicht, dein Mund hat dich schon reingeritten. Warum hast du Hande verarscht.

Oh, sag’s nicht! Bin ’ne Quasselstrippe. Hab’s rausgehauen, ohne nachzudenken. Wo hängt die jetzt rum? Sie frisst alles in sich rein. Versteh ich, Hande ist hässlich, hat Angst, dass man ihr den Typ abnimmt, und dieser Mert kam in unser Wohnheim. Hande war nicht da. Sagt nicht, warum oder zu wem. Und sofort küsst er mich.

Frech, wie ich.

Aber du bist gut, lobte sie, bei ihm klappte nichts… Konnte nicht. Total daneben. Wollte ich auch nicht… Egal. Übrigens, lass uns vorstellen.

Wozu? So ist’s spannender. Anonymer Typ trifft anonyme Frau…

… und vögelt anonym, fuhr sie fort. Verstehe. Sex pur, aber im Dreckloch…

Sie streckte die Hand aus und sagte:

Defne.

Kerem, sagte ich, schüttelte die schmale Hand und verbeugte mich, als wären wir nicht im Bibliotheksclo, sondern im Palast.

Weißt du, Kerem, du gefällst mir. Wenn du wieder willst, ruf an. Hier Telefon. Die Fremde nahm Papier aus dem Halter und kritzelte die Nummer.

Ich steckte es ein und signalisierte, Zeit zu gehen.

Wir gehen einzeln, sagte sie, die Phrase kannte ich. Zuerst ich, dann du.

Aha, nickte ich. Wenn okay, hustest du.

Nein, Husten ist unsicher. Besser pfeifen, leise, so…

Und sie pfiff halbschleppend die ersten Takte: Steh auf, du Verdammter…

Abgemacht, nickte ich, und sie ging.

Da kriegten sie die Fremde.

Aha, Unzucht treiben wir, sagte eine weibliche, harte Stimme. Wohin? Stehen bleiben! Name, Jahrgang, Adresse!

Und sofort hämmerte ein starker Faust an meine Kabine:

Raus, du Wurm, ich ruf die Polizei!

Die Lage war klar und scheiße. Irgendeine fette Bibliothekschefin kam rein, hörte den Lärm in meiner Kabine, lauschte, vielleicht guckte sie. Solche Weiber werden Voyeure, perverse Spanner.

Ich riss die Kabinentür auf, spielte mit den Kiefermuskeln und stellte mich aufrecht hin. Sie war, wie ich sie mir vorgestellt hatte, gefärbte Blondine um die 35, kleine, böse Augen im blassen Gesicht.

Defne bedeckte das Gesicht mit Händen.

Versteck dein Gesichtchen nicht, nicht, sagte die Alte, versuchte vergeblich hinter mich zu schauen. Kannst sündigen, kannst auch büßen.

Klar, sofort, antwortete Defne durch Tränen, verpiss dich!

Du Frechdachs!… Die Blondine wurde rot bis zu den gefärbten Wurzeln. So tief gesunken! Euch müsste man…

Lass sie los, sagte ich und packte die Arme der Aufpasserin.

Defne nutzte die Freiheit, sprang aus der Kabine und verschwand blitzschnell.

So, sagte die Alte drohend, blass vor Wut, Angriff auf verantwortliche Mitarbeiterin im Dienst… in der Öffentlichkeit… Lass meine Hände los, sofort!

Sie rieb die tauben Handgelenke, zupfte an ihrem halbmännlichen Jackett, bewegte wichtig die Ellbogen. Ruft gleich die Bullen, dachte ich, da strömte eine Gruppe junger Pissnelken rein. Die Chefin wurde wachsam: Ihr Instinkt sagte, langes Hocken in der Kabine mit ’nem jungen Penner könnte falsch verstanden werden. Riecht nach Moralverstoß. Die Kollegen würden sich freuen. Besonders dieser Arsch würde jubeln. Der gräbt schon lange unter ihr.

Und dann das Wunder! Der stärkste Instinkt – Selbsterhaltung – schlug zu. Die gefärbte Blondine sprang wie ’n Känguru rüber und drängte in meine Kabine. Die Tür knallte zu, quietschte herzzerreißend. Ja, das Sprichwort stimmt – Spiegel zerbrechen bringt Unglück.

Der Rest war Pantomime: Die Dame öffnete und schloss den Mund lautlos, riss Augen auf, zeigte auf die Riegel: Verschließ, meinte sie! Langsam schob ich den Riegel zu, holte ’ne Kippe raus. Ihre fette Faust wedelte vor meiner Nase.

Sitz still, las ich von ihren Lippen, sonst bring ich dich um.

Draußen pissten die Mädels laut, wuschen Hände, rauchten, lachten, erzählten dreckige Witze. Die Chefin spitzte Ohren, stand wie ’n Jagdhund. Irgendwann platzte mir der Kragen:

Mach nicht so ’n Aufstand, Süße! Die Weiber entspannen. Du selbst hockst mit ’nem jungen Hengst im Klo.

Ach du!… S-S-Schnösel, zischte sie, checkte wohl, was für ’n Bockmist sie gebaut hatte.

Mit frecher Miene musterte ich die gefärbte Idiotin von oben bis unten. Und plötzlich dachte ich anders. Vor mir stand ’ne saftige Alte. Großer Busen, breite Hüften, Arsch rausgestreckt, einladend.

Was gucken Sie so? Knurrte sie, ging plötzlich zum Sie.

Wie so?

Unanständig… provozierend… Sie sind noch Junge, ich… hm… erwachsene Frau. Mir sind schon… hm… Sie strich kokett die Haare. Egal, ich bin alt genug, dass zwischen uns…

Ich bohrte meinen blau-grauen Blick in sie – unwiderstehlich, finde ich – und ihre Zunge verhedderte sich.

Was folgte, war saunackig. Zuerst quetschte ich ihre riesigen Titten. Sie zappelte, nutzlos. Ich drückte sie an die Wand, und ’ne Minute später wühlte meine Hand unter ihrem Rock.

Sind Sie verrückt?! Keuchte sie halblaut, schlug mit Händen, stellte runde, appetitliche Knie vor.

Kein bisschen, grunzte ich in ihr Ohr, warum rufen Sie nicht um Hilfe? Pass auf, ich fick dich gleich auf dem Klo.

Mich! Hier?! In diesem Dreckclo! Ihr Zischen wurde tragisch. Wissen Sie, wer ich bin?! Ich bin stellvertretende Direktorin für Verwaltung. Wagen Sie’s!

Wag ich, wag ich, keine Sorge.

Ich bin Familienmutter!

Schwaches Argument, und ich riss ihr das Höschen runter.

Ihr Jugendlichen seid rücksichtslos… seufzte sie, in euch ist nichts Heiliges.

Steh auf, selbst. Sonst nehm ich dich mit Gewalt!

Wie aufstehen?

Bekannt – doggy!

Nie-mals! Zischte sie. Ich bin anständige Frau und… nach irgendeiner Schlampe?! Die in den Heimen ficken wie Affen. Heute der eine, morgen der andere.

Sie haben uns Kollektivismus beigebracht, erinnerte ich rachsüchtig.

Aber… nicht so extrem!

Genug gequatscht. Stell dich hin.

Die Chefin bog sich, zeigte ’ne ansehnliche Fotze, umrahmt von rötlichen Locken.

Nein, wehrte sie plötzlich, ohne Gummi nicht…

Hab keinen…

Ich schon. Lass holen!

Sie zog ’ne bunte Packung Importkondome aus der Innentasche, öffnete eins und holte es raus. Das Ding war hellrosa, mit zwei weichen Gummistacheln am Ende.

Und da sah die Gefärbte meinen feurigen Schwanz. Ihr Mund ging auf, Lippen formten O, Hände reichten mir die Gummi:

Zieh an!

Frauenpflicht, grinste ich frech.

Mit zwei Fingern – die anderen abgespreizt – hielt die Chefin den Gummi, führte ihn geübt zu meinem Klo-Wahnsinnigen und stülpte die rosa Haube drüber, rollte sie bis zur Wurzel ab.

Zieh die Jacke aus, knittert sonst.

Seltsam, aber die Stellvertreterin gehorchte. Den Rock musste ich nicht mal erwähnen. Die Bluse knöpfte sie einfach auf.

Dein Rücken voller Muttermale. Bist glücklich…

Glück quillt über, sagte sie, hakte geschickt den schwarzen Spitzen-BH auf.

Jetzt trug sie nur ’nen schwarzen Gürtel mit langen Strapsen für die Nylons und schwarze, durchsichtige Slip, halb runtergezogen von mir beim Greifen der verbotenen Zone. Ich hatte sie nicht ganz runtergekriegt, wegen der Strapse. Sie zog den Slip hoch, packte seitlich die Bändchen, zog, und er öffnete sich und fiel ab. Einfach, wenn man weiß, wo ziehen. Ja, die Alte hatte Top-Ausrüstung!

Von dem langsamen, geilen Striptease taten mir die Eier weh. Die nackte Chefin drehte sich um, führte Hände zurück, um Energie von meinem sturmreifen Hammer zu tanken. Dann stellte sie sich doggy, hielt sich am Abflussrohr fest.

Ich stellte meinen Hengst auf, und sie bewegte den Arsch langsam, damit der Gummi drin sich ausbreitete, dann schneller.

Gut für dich? Fragte sie alle drei-vier Stöße.

Ja, und dir?

Oh! Mir auch… unglaublich… nie vorher… so was… geil… Ah! Du bist… wie ’ne Feder… Oh! Ah! Das macht… junger Kerl…

Das Lob ging ins Mark. Jetzt knallten ihre Arschbacken gegen meinen Bauch, und ich musste gegendrücken, um nicht an die Tür zu stoßen. Wie bei guten Sägern, aber sie steigerte den Rhythmus, ich packte die wackelnden Titten und schaltete hoch. Bald bebten nicht nur Titten, sondern Arsch, Bauch, Schenkel. Alles zitterte – so hart fickte ich sie. Sie hob den Kopf, öffnete den Mund in stummem Stöhnen.

So… so… mein Guter… gut, murmelte sie stoßweise. Oh, mein Gott!.. Wie gut!.. Und so lang!.. Ich sterb… vor Glück!.. Ah!..

Könnte echt abkratzen, dachte ich. Solchen Trieb halten ist hart.

Ah… ich mag… solche jungen… J-Jungen… wie dich… Deiner… so groß… gut! Ah! Reicht… bis zum Zwerchfell… Ah!.. Oh, so süß!.. Jetzt weiß ich… was junger Kerl ist… Oh!..

Sie kam in Serie, halfen wohl die Stacheln am Gummi. Dann hing sie lange an meinem Hals, ruhte, flüsterte Banalitäten. Und streichelte ohne Pause.

Schade, nicht in meinem Büro… Da sicher… anderer Ausgang. Und ’n Sofa, komm, wenn du willst… Mit Komfort. Kommst du?

Ich nickte.

Erzähl keinem, okay?

Klar, was für ’ne Frage! Übrigens, nicht zu viele Stacheln, kriegst Gebärmutterwahn…

Lehr keine Mutter ficken. Sie kicherte, küsste mich. Danke, Lieber… Verzeih, kenn deinen Namen nicht. Wie heißt du?

Volkan.

Ich frag ernst, beleidigt.

Sag ich ja – Volkan. Eltern nannten mich so.

Hm… seltsamer Name, meinte ich, sehr selten und schön, korrigierte die Chefin. Ich bin Selin. Nenn mich Sel, ich erlaube… Dir, Volkan, erlaube ich alles!

Dann spülte sie lange den benutzten Gummi runter – Beweise vernichten. Spülte und spülte, er wollte nicht sinken. Endlich hatte Sel genug. Sie knöpfte zu und wurde wieder offiziell.

Verheimliche nicht, Volkan, du gefällst mir. Sehr, sagte sie freundschaftlich und geschäftsmäßig. Würde gerne regelmäßig treffen. Ich kann dankbar sein…

Redet wie auf ’ner Versammlung, staunte ich, jetzt gibt’s ’ne Medaille.

Bist Student? Hab Connections. Nützlich für dich…

Verlass dich nicht auf Charme. Will kaufen, na ja…

Über Zeiten reden wir später. Hier Telefon. Selin gab mir grinsend die Visitenkarte und flüsterte:

Gehen einzeln. Zuerst ich, dann du.

Wie üblich, nickte ich.

Wenn ruhig, klopf ich an die Tür.

Und sie flog raus. Der Duft teurer Parfüms hing hinter ihr. Minute, zwei… fünf… Kein Signal… Ich saß da und dachte, nichts Langweiligeres als im Klo hocken.

Wurde dämmrig. Kabinentür offen, und die Putzfrau Ayşe kam mit Eimern rein. Alle nannten sie Ayşe, eigentlich Ayşe Hanım. Sie stand auf krummen Beinen, Schrubber in der sehnigen Hand, guckte mich streng und mitleidig an.

Haben dich die Schlampen total fertiggemacht. Sieh an, ganz blass.

Sie kratzte mit schmutzigem Nagel ’ne große Warze unterm schiefen Schnurrbart, griff in die Tasche des dreckigen, zerrissenen Kittels, holte ’n öliges Päckchen raus und gab’s mir.

Hier, die Weiber schicken Verpflegung. Iss was, hast seit Morgen nichts, hockst hier.

Auftrag erledigt, packte Ayşe Hanım den Schrubber richtig, tauchte in den Eimer mit Dreckwasser und schrubbte den löchrigen Fliesenboden.

Haben hingeschissen, hingeschissen, murmelte sie mit quietschender Stimme, wischte. Verdammte Intellektuelle, Allah hol sie… Heb die Beine, sitzt da rum…

Ich aß den trockenen Sandwich und dachte, ich hock hier bis zum Tod. Nicht toll, das Leben im Klo zu verbringen! Und die Weiber hier seltsam. Als käme immer dieselbe, nur älter. Komisch, Jahre vergehen, sie altert, ich bleib jung.

Die Putzfrau war fertig und lehnte sich erschöpft auf den Stiel.

So, jetzt ruhen. Na, unser Stecher, gestärkt?

Ja, danke, Ayşe.

Danke reicht nicht, brummte Ayşe unzufrieden. Jetzt mich… will auch… lang keinen echten gehabt… Der Schrubber nervt…

Sie knöpfte den lumpigen Kittel auf und zog riesige, rosa, chlorfleckige Unterhose runter… Beim Anblick der chlorigen Hose schrie ich wild, zappelte auf dem Klo und… wachte auf!

Bei den Waschbecken klapperten Eimer, jemand mit Ayşe Hanıms Stimme rief: Hier leckt’s… Bin’s leid, aufzuwischen… – Ja, sagte ’ne Männerstimme, muss schweißen. Ohne geht’s nicht, stimmt, Sinan? – Richtig, sagte noch eine, schenk ein. Ayşe, Gläser gewaschen? – Soll ich Kristall holen? Bist kein Baron, stirbst nicht. – Auch wahr. Kein Bazillus überlebt das, außer uns…

Bald hämmerten Selins unbekannte Untergebene an Rohren. Heute nicht schweißen, kurzer Tag, morgen frei. Montag anfangen. – Bis Montag überschwemmt’s. – Nicht. Wir sperren den Steigrohr, Klo zu, Montag frisch dran…

Ich tobte in der Kabine wie ’n Frettchen im Hühnerstall.

Bis Montag überleb ich nicht. Blieb: Raus und ergeben! Sollen Eltern, Uni melden – nicht im Klo krepieren! Aber… Ausweg da. Sammeln und, wie Schauspieler sagen, in die Rolle schlüpfen. Ich schlüpfte… Holte Notizbuch aus Tasche, Stift, machte bürokratisches Gesicht. Und murmelte wichtig: So, so, also so…, ging zur Tür.

Da drin alles okay, meine ersten Worte draußen. Heizrohre lecken nicht, rauchen nicht…

Gläser erstarrten in Händen der baffen Klempner, Ayşes Schnurrbart sträubte sich. Erfolg ausbauen. Ich baute:

Und auf anderen Etagen Heizung okay?

Äh, sagte Ayşe, scheint so… Wer sind Sie?

Aus der Heizaufsicht, Inspektor… Prüfen Winterbereitschaft.

Noch Sommer…

Sani im Sommer vorbereiten, witzelte ich säuerlich. Wo ist euer Kessel? Keller?

Zentralheizung, sagte Ayşe, bohrte an der Warze. Kein Kessel.

Kein, umso besser. Leichter für uns, sagte ich, notierte was. Sagen Sie, Kollegin, wo finde ich die Stellvertretende für Verwaltung? Papiere machen…

Zu unserer Selin? Sie ist Chefin für Verwaltung.

Hab sie grad gesehen, sagte Klempner Sinan. Rannte durch Flur, als hätte wer hinten reingeschraubt.

Ihr Büro Erdgeschoss. Zeig ich… Die Putzfrau trottete mit zur Treppe, da verabschiedeten wir uns.

Kurz Ayşe für Hilfe gedankt, schielte auf ihren Schrubber, trabte ich würdevoll den Flur runter.

Sieh an, Inspektor… so jung, folgte mir Ayşes Gebrabbel. Woher? Durchs Fenster geklettert?

Die sind heute fix, lachte Sinan. Schenk ein…

Statt Epilog. Ich ging durch sonnige Straßen. Atmete Duft regennasser Bäume, Blumen in Beeten und freute mich, freute mich über die Freiheit!

Ja, Leute, das Leben ist am Ende ’ne verdammt geile Sache!

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