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Leidenschaftlicher Regen in Tambov

An jenem Morgen war das Wetter herrlich: Die Sonne brannte heiß, der Wind küsste scheu mit kühlen Lippen alle Hände, und die Blumen in den Parks schrien förmlich ihre Liebe zu allem und jedem hinaus.

Die Stadt erwachte nach einer sternenklaren, stillen Nacht gemächlich zum Arbeitstag, träumend davon, dass diese morgendliche Seligkeit ewig währen möge.

Aber ach… Gegen dreizehn Uhr zogen vom Park her Wolken auf, der Wind begann unangenehm in den Baumkronen zu heulen, und Schwalbenschwärme drückten sich immer tiefer zur Erde.

Man spürte es überall – Regen kündigte sich an. Und eine Stunde später brach er los, und was für einer! – Großtropfig, üppig, mit riesigen Blasen in den Pfützen, aber warm bis zur Süßlichkeit.

Besonders tobte er über dem Park, dem Überrest eines Anwesens eines alten Gutsherrn. Kaum jemand kennt diesen Ort heute noch unter seinem alten Namen, drum erkläre ich – es geht um das Wäldchen beim Stadion, genauer gesagt, zwischen zwei Straßen in Richtung Fluss.

Ein wirklich angenehmer Fleck, sogar im Regen, sogar mit den streunenden Hunden, die dort in Rudeln umherlaufen.

Und dieser einsetzende Regen zwang ein junges Paar mit Hund, im Park anzuhalten und unter einem riesigen, ausladenden Ulmenbaum Schutz zu suchen, der fünf Meter vom Pfad entfernt wuchs.

Er – breitschultrig, schmalhüftig, einer von diesen federnden Männertypen, in Jeans und einem blauen Markenshirt, das seine kraftvolle Statur betonte.

Sie – jung, kurzhaarige Brünette mit klaren, träumerischen Augen, üppigem Busen unter einer hauchdünnen Bluse und prächtigen Hüften, die sich malerisch unter ihrem glockenförmigen Kleid abzeichneten.

Und der Hund – eine alte, schwarze Schäferhündin mit bösen grünen Augen, natürlich ohne Leine und Maulkorb.

Sie standen unter der Ulme, und da der Moment günstig war – ringsum niemand – zog es sie zueinander, wie einen Wohlhabenden zur Schale guten Weins.

Ich weiß nicht, ob dieses Paar verheiratet war oder nur Liebende, jedenfalls stand Sex bei ihnen nicht in ferner Verwandtschaft, im Gegenteil, und genau das führte sie schließlich zu dieser Geschichte. Aber alles der Reihe nach.

Das Paar begann sich zu küssen. Sie taten es zunächst ohne sich mit den Händen zu berühren, spielerisch.

Dann zog der junge Mann, nennen wir ihn der Einfachheit halber Lukas, das Mädchen an sich, und sie schmiegte sich vertrauensvoll an seine Brust, versteckte sich dort aber nicht, wie es oft geschieht, sondern blickte ihren Liebhaber weiter mit ihren ruhigen, verliebten Augen an.

Ein winziger Regentropfen fiel ihr auf den Nasenrücken, Lukas wischte ihn mit der Nasenspitze weg und erntete ein seliges Lächeln als Belohnung.

Keine Schwüre nötig, keine Liebeserklärungen, die Verliebten lasen in den Augen des anderen all die Gefühle und Gedanken, die sie durchtobten.

Er küsste ihre Augen, und da konnte sie sich offenbar nicht mehr halten, umarmte ihn am Hals und zog ihn plötzlich zu sich, küsste ihn gierig, ohne Hemmungen.

Welch süße Augenblicke für einen jungen Mann, für einen jungen Kerl, na ja, für einen alten auch! Das ist der Schwanengesang der weiblichen Seele in der Liebe, der Vorbote vollständiger Hingabe für den Geliebten, eine Einladung, am selben Tag zu sterben.

Und Lukas nahm sie an. Starke Arme pressten das Mädchen an sich, und sie, in dieser Kraft Vergessen suchend, seufzte – stöhnte – wonnevoll auf.

Der Regen, der glückliche Regen, fiel weiter, schien kein Ende zu nehmen, doch unter der Ulme vergaßen sie ihn ganz.

Ebenso die Schäferhündin, die sich seitlich am Stamm niedergelassen hatte und gleichgültig umherblickte.

Nun küsste Lukas seine Begleiterin hemmungslos, und – männlicher Trieb ist männlicher Trieb, die Göttin der Liebe ließ ihm keine Bremsen in der Leidenschaft – er gab seinen Händen freien Lauf.

Zuerst lockten ihn die schweren Schalen ihrer Brüste, doch so zu streicheln war unbequem, starke Hände glitten über die schmale Taille hinab zu den Hüften.

Und als sie dort ankamen, wanderten sie wie im Traum, steigerten den Kontakt immer mehr.

Das Mädchen, nennen wir sie Sophie, bemerkte es gar nicht, umklammerte nur fester den kräftigen Nacken unter den langen, lockigen Haaren. Lippen von Lippen lösten sie nicht.

Und es kam der Moment, da der Wahnsinn, geboren aus dem heißen Blut der Jugend zur Liebe, seine Rechte geltend machte.

Lukas, wie betrunken, wich plötzlich mit den Hüften von ihrem glühenden Körper zurück, seine rechte Hand fuhr dorthin, wohin sie sollte, und nach zuckenden Bewegungen zerrte sie den Penis mit hochgeschobener Haut hervor.

Dann hob er ruckartig den Glockenrock hoch und drückte ungeduldig mit dem Knie, um die herrlichen Beine der Freundin so weit wie möglich zu spreizen, schob die Hand unter den Rock, rang mit dem Slip, rückte ganz nah heran.

Darauf zitterte sein Hintern, als stieße der Penis vorn ständig gegen etwas Feuriges, das ihn unerträglich brannte.

Doch nach drei, vier missglückten Versuchen ruckte Lukas‘ Hintern weiter vor als zuvor, und Sophie, selig stöhnend, Augen verdrehend, warf den Kopf zurück.

Nun ja. Der Penis tauschte die feurige Wand gegen einen feurigen Gang, aber der Gang führte ins vertraute Heim.

Von da an bemerkten sie, wahnsinnig verliebt, ringsum überhaupt nichts mehr. Dabei endete der Regen, und über die nassen Pfade des Parks eilten Leute, die nicht ahnten, was sie erwartete.

Zuerst kam eine Alte aus dem ganz einfachen Volk zum Liebesfeuer. Zunächst verstand sie nicht, was da vor sich ging, dann klappte ihr der Mund auf, gelber Speichel floss heraus, und sie erstarrte.

Danach schleppten sich zwei Säufer mittleren Alters herbei, ein bisschen debil und sehr dreist. Die kapierten sofort, was los war, und versuchten in bester rüder Manier heranzukommen und Ratschläge zu geben.

Erinnert euch an den Witz – Frage, warum kann man nicht mitten in der Stadt Sex haben? Genau, weil die Liebenden von Ratschlägen zu Tode gequält würden, das Land war ja eines der Ratschläge.

Aber weiter als einen Schritt vom Pfad machten die Säufer nicht – die Schäferhündin, die friedlich im Warmen des Feuers gedöst hatte, verwandelte sich plötzlich in ein knurrendes Ungeheuer, das mit einem Sprung den Weg versperrte.

In ihren Augen stand so eine boshafte Entschlossenheit, alles und jeden zu zerfleischen, falls man nicht gehorchte, dass die Säufer nicht nur stehen blieben, sondern auch verstummten.

Eine Minute später gesellte sich noch ein Typ mit seiner Frau dazu – einer dicken Matrone in buntem Kleid. Auch die klappten die Münder auf und erstarrten wie angewurzelt.

Und das Feuer loderte heller und heller. Die Flammen zischten, Funken stoben in alle Richtungen, umwoben von Rauch.

Lukas, trotz all seiner Lebenskraft, steigerte den Rhythmus immer mehr, und Sophie, Augen noch geschlossen, stöhnte laut auf.

Und endlich explodierte die Bombe im Feuer. Lukas umklammerte seine Partnerin so fest, dass sie sich bog, und stöhnte selbst, ergoss sich in seligem Flammenmeer.

Die Schäferhündin jaulte wohl verlegen zurück. Und eine Minute zuvor hatte Sophie den Orgasmus erlebt, in Ekstase zwei oder drei Gegenbewegungen mit ihren runden, weißen Hüften gemacht.

Das volle Ende der Vereinigung wartete sie mit zugebissenen Lippen ab. Und als alles vorbei war, kam sie, offenbar vor totaler Erschöpfung, erst zu sich, als der Rock wieder saß und Lukas sie leicht auf die Wange küsste.

Da öffnete sie die Augen, und ihr Blick war noch wie der einer stockbesoffenen Säuferin – trüb und in sich versunken.

Lukas umfasste sie halb an der Taille, schob sie ein wenig, und sie gingen geradewegs durch den Park, über Gras und Büsche hinweg in Richtung einer Straße.

Hinter ihnen trottete die Schäferhündin, warf ab und zu Blicke zurück auf die Menge, die langsam zu sich kam.

Wird jemand fragen, ob ich mir das alles aus dem Kopf ausgedacht habe? Nein, lieber Leser, nicht aus dem Kopf.

Wir waren einfach mit einem schönen, aber gefallenen Engel in demselben Park, haben alles gesehen, und uns hat niemand bemerkt.

Muss euch sagen, der Engel hat die ganze Geschichte über mit den Flügeln gezittert, und als alles vorbei war, aus irgendeinem Grund erleichtert aufgeatmet.

Was brannte da im Park? – frage ich mich bis heute – ungezügelte Lust oder, wenn auch selten, doch existenzberechtigt, ungezügelte Liebe?

Tatsächlich passiert es so oft, dass Leidenschaft einen Menschen mitten in der dichtesten Menschenmenge überkommt, und ihrem Druck standzuhalten ist schwer.

Und wenn sie aus Liebe kommt, wenn das Herz spürt, dass in der Ungezügeltheit die Verlängerung seines Lebens liegt?

Klar, worüber reden wir, wer Moralgrenzen überschreitet, verdient Verurteilung, aber es muss doch Ausnahmen geben, die das Recht bestätigen, oder nicht?

Die ganze Frage ist – solch einer Ausnahme würdig zu sein, dann hängt nicht so viel Schuld, nein, hängt nicht.

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