— Was ist, sitzen wir hier rum wie Pfadfinder?
Giulia hörte die Stimme von Matteo. Den Satz, der ihr auf der Zunge lag, sprach sie nicht aus. Sie wusste, dass sie ihn nicht wiederholen könnte. Ihn bei laufender Musik herauszupressen ergab keinen Sinn, weil er sie vielleicht gar nicht hören würde.
— Mach das Radio aus.
Sie krächzte heiser.
Es überraschte sie, dass er ihre Bitte hörte. Im Wageninneren wurde es still. Giulia kam es so vor, als ob der Abend draußen vor ihrem Fenster ebenfalls seine unsichtbaren Ohren spitzte. In Erwartung dessen, was sie sagen würde.
Wie ein fallender Stern zog vor ihren Augen alles vorbei, was diesem Abend vorausgegangen war. Die zufällige Begegnung, als ihre Blicke aneinander hafteten. Sie suchten nach einem Vorwand, um ins Gespräch zu kommen. Die kurze Bekanntschaft und das „geschäftliche“ Treffen, das Matteo ihr für diesen Abend vorgeschlagen hatte.
Kaum mehr als ein Tag war vergangen seit dem Moment, als sie sich zum ersten Mal gesehen hatten. Giulia hatte verstanden, welchen Charakter ihre Beziehung annehmen würde. Genau deswegen hatte sie ohne Zögern Matteos Einladung zu diesem „geschäftlichen“ Treffen angenommen.
— Ich will deine Geliebte sein.
Während sie diesen Satz aussprach, dachte Giulia, sie würde vor Scham sterben. Doch zu ihrer Überraschung geschah nichts Schreckliches. Nach wie vor raschelte das Laub der umstehenden Bäume zart. Vereinzelte Vogelstimmen ertönten. Neben ihr saß der, an den diese nackten Worte gerichtet waren.
Matteos Handfläche legte sich sanft auf ihren Nacken. Er drückte ihn ermutigend und drehte Giulias Kopf zu ihm. Sie hob die Augen und sah, dass in seinem prächtigen Schnurrbart ein zufriedenes, fleischfressendes Lächeln verborgen war.
— Unsere Wünsche decken sich vollkommen, deswegen schlage ich vor, wir wechseln auf den Rücksitz.
Er machte Anstalten, zur Tür zu gehen, hielt jedoch inne. Er wandte sich wieder Giulia zu. Seine Hände griffen nach den Knöpfen ihrer Bluse. Sie begannen, sie langsam aufzuknöpfen.
Dabei starrte Matteo sie unablässig mit seinem frechen Blick an. Er entkleidete sie, seinen Händen voraus, bis auf die Haut. Dieser direkte, unverwandte Blick seiner schwarzen, hypnotisierenden Augen drehte ihre Seele um. Giulia wollte nur eines – dass man sie durchvögelte wie die letzte Hure!
Nachdem er den nächsten Knopf geöffnet hatte, schlug Matteo eine Seite der Bluse zur Seite. Er befreite aus dem offenen Körbchen ihres BHs ihre kleine, straffe Brust.
— Ich zerfleische dich.
Er röchelte, umfasste sie mit einer weichen Handbewegung und biss dann hinein. Zuerst machte er sich über die eine Brust her, küsste und knabberte sie. Dann widmete er sich der anderen.
Inzwischen, erhitzt von seinen wilden Zärtlichkeiten, öffnete Giulia die Bluse ganz. Sie zog den Reißverschluss ihrer Hose herunter. Sofort tauchte seine Hand in die entstandene Öffnung ein. Sie schlüpfte geschickt in ihr Höschen und begann, ihre saftgetränkte Vulva zu streicheln.
Auf die Berührungen seiner Finger reagierten ihre Hüften mit dem rituellen Tanz der Liebe. Ihre Hände, als wären sie plötzlich zu sich gekommen, begannen, seinen Körper zu entblößen. Zu ihrer Freude fanden sie unter seinem Hemd dichte Behaarung. Sie bedeckte seine Brust und seinen Bauch, bis hin zu dem undurchdringlichen Dickicht seiner Schamhaare.
Giulia, vor Verlangen schmachtend, umklammerte mit den Fingern diesen ihr bis dahin unbekannten Schwanz. Sie staunte, wie hart und dick er war. Zärtlich ließ sie ihre Handfläche darüber gleiten. Dann, einem unwiderstehlichen Drang nachgebend, tauchte sie mit dem Kopf hinunter.
Sie nahm es, so weit ihre physischen Möglichkeiten es erlaubten, in den Mund. In diesem Augenblick lehnte Matteo sich mit einem Stöhnen zurück. Er entlud nach ein paar Sekunden eine Ladung Sperma hinein.
Verdutzt von dieser unerwarteten Gabe, saugte und leckte Giulia seinen Schwanz noch energischer. Als sie spürte, wie sein Finger in ihre erhitzte Vagina stieß, spießte sie sich auf seine volle Länge auf. Sie kam in wilder Ekstase.
Der erste Orgasmus weckte in ihnen nur noch mehr Appetit. Um die in ihren Körpern umherirrende Leidenschaft voll zu befriedigen, setzten sie nach einer kurzen Pause ihre gegenseitigen Zärtlichkeiten fort. Ohne den Wagen zu verlassen, kletterte Matteo auf den Rücksitz. Er setzte sich hin und spreizte die Beine weit.
Giulia senkte den Blick auf seinen Schwanz, dessen rosige Eichel einladend glänzte. Auf die großen Hoden, die auf dem Sitz lagen. Das Blut pochte in ihr so stark, dass der Herzschlag sich verdoppelte. Er dröhnte wie ein Trommelwirbel in ihren Ohren.
Giulia sprang geschickt zu Matteo. Sie setzte sich ihm auf die Knie, Gesicht zu Gesicht. Sie drückte sich fest an seine Brust. Sie begann, sich langsam mit ihrer hungrigen Vagina auf seinen stehenden Schwanz zu schieben.
Als sie mit den Furchen ihrer Schenkel die Grenze spürte, bewegte sie sich in die Gegenrichtung. Sie hob sich auf den Knien um die Länge des Schwanzes. Ihre vor Verlangen überquellenden Geschlechtsorgane rieben sich so eng aneinander. Sie stöhnten und schnaubten vor Vergnügen in Erwartung des süßen Orgasmus.
Matteo krallte seine Finger in die Vertiefungen ihrer Taille. Er verdoppelte die Kraft, mit der Giulia ihr Loch auf seinen Pfahl senkte. Zum ersten Mal vögelte Giulia in dieser Position mit einem Mann. Die Neuheit gab ihr noch mehr Kraft.
Sie ließ sie in selbstvergessener Raserei bewegen. In diesen Momenten wollte sie nur eines – eine Stute sein und diesen starken Mann in sich spüren. Als sie erneut mit ihrer Vagina auf Matteos Pfahl fuhr, fühlte Giulia, wie seine Hände sie mit Macht an sich pressten. Sie ließen sie nicht hochkommen.
Sie verstand, dass der zuckende Teil des fremden Körpers in ihr sich entlud. Im Nu stellte sie sich das Sperma vor, weiß und dick. Es lief die Wände ihrer Vagina hinunter. Mit einem kurzen Ruck vorwärts, auf Matteo zu, begann sie ein langes, sehnsüchtiges „m-m-m“ auszustoßen.
Es schien nicht aus ihrer Kehle zu kommen, sondern aus ihrem Schoß selbst. Für ein paar Augenblicke drückte sie sich mit aller Kraft mit ihren Pobacken und der Rückseite ihrer Schenkel in Matteos Schoß. Sie umklammerte seine Schultern mit den Fingern. Sie begann unkontrolliert zu zittern, während sie kam.
Dann entspannten sich all ihre Muskeln. Sie ließ erschöpft ihren Kopf auf seine Schulter fallen. Einige Minuten saßen sie reglos da, kamen zu sich. Giulia spürte, wie der in ihr schrumpfende Penis von Matteo sich regte.
Sie löste sich von seiner Schulter. Sie begann, sein Gesicht aufmerksam zu betrachten. Doch so sehr sie sich auch anstrengte, konnte sie nichts in seinen schwarzen Augen und auf den lächelnden Lippen lesen. Sie waren von dem üppigen Schnurrbart bedeckt.
Der Schwanz glitt vollständig aus ihrer Vagina heraus. Er kitzelte nun mit seiner Eichel ihre feuchten Schamlippen. Giulia lehnte sich zurück. Sie tastete auf dem Vordersitz nach ihrem BH und der Bluse.
Sie begann sich langsam anzuziehen, während sie weiter auf Matteos Knien saß. Dann verlagerte sie ihr Gewicht auf ein Bein. Sie rollte sich auf den Sitz neben ihm. Beim Anziehen schauten sie einander neugierig an.
Sie musterten das Fleisch, das sich noch vor Kurzem geliebt hatte. Matteo fuhr den Wagen langsam über den Waldweg in Richtung Landstraße. Als er auf einen ziemlich steilen sandigen Anstieg kam, begannen die Räder durchzudrehen.
Die folgenden Versuche, dieses letzte, so ungelegen aufgetauchte Hindernis zu überwinden, blieben erfolglos. Matteo stellte den Motor ab. Er stieg aus der Kabine. Er warf Giulia ein kurzes „Bleib sitzen“ zu, bevor er zur Straße ging.
Giulia saß in entspannter Haltung da. Sie versuchte, ihr kürzliches Wahnsinn zu analysieren. Dabei presste sie die Beine fest zusammen. Sie spürte, wie zwischen ihnen die belebenden Säfte wanderten.
Sie strich mit den Händen über Bauch und Brust. Sie empfand eine unerklärliche Seligkeit von diesem Kontakt. Der neu durchlebte Moment und die Berührung der Hände an intimen Stellen ließen Giulia zusammenzucken. Sie schloss die Augen.
Als sie sie öffnete, sah sie als Erstes Matteos Augen. Sie starrten sie fast aus nächster Nähe an. In ihnen las sie unverhohlenes Verlangen. Es hatte Matteo, wie ihres, nicht verlassen.
Er streckte ihr die Hand hin. Er half ihr aus dem Wagen. Bei einem kleinen Busch, etwa zehn Meter vom Auto entfernt, saugte Matteo sich gierig an ihren Lippen fest. Davon zog sich in Giulias Bauch etwas zu einem festen Klumpen zusammen.
Sie spürte, wie aus ihrer Vagina heißes Sperma auf ihren Damm floss.
— Ich will dich.
Sie brachte es gerade noch heraus. Da zogen Matteos Hände schon ihre Hose zusammen mit dem Höschen herunter. Nackt unterhalb der Taille stehend, griff Giulia mit den Händen nach Matteos Hose. Sie wollte sie aufknöpfen.
Doch in diesem Moment hockte er sich hin. Er streckte seine Lippen zu ihrem Schamberg. Als sie spürte, wie seine Zunge zwischen ihre Schamlippen glitt, fasste sie sie mit den Zeigefingern. Sie zog sie leicht hoch und öffnete ihm so den Eingang zur Vagina.
Mit einer fließenden Bewegung leckte er die Feuchtigkeit davon ab. Einen Cocktail aus ihren Säften. Das veranlasste sie zu einem langen Stöhnen, durchzuckt von angenehmem Gefühl.
Er fuhr noch mehrmals mit der Zunge über ihr Fleisch. Dann richtete er sich auf. Er öffnete hastig den Reißverschluss seiner Hose. Giulia erhaschte einen Blick auf die Macht seines Schwanzes, bevor er zum zweiten Mal zwischen ihren Beinen landete.
Sie verstand, dass sie sehr bald wieder unter seinen sinnlichen Stößen erzittern würde. Sie würde Worte der Leidenschaft schreien, während sie auf der scharfen Spitze der Wollust schaukelte. Der Orgasmus erfasste ihre aneinanderprallenden Körper gleichzeitig.
Der Wirbel schärfster Genüsse wirbelte sie so lange in seinem stürmischen Strom herum. Dass sie, als sie herauskamen, nicht sofort begriffen, wo sie waren. Schwankend erreichten sie das Auto. Sie fielen erschöpft auf die Sitze.
Als er zu sich gekommen war, strich Matteo zärtlich mit der Hand über Giulias Wange. Er ging wieder in Richtung Landstraße. Ein leises Motorbrummen ganz in der Nähe verriet Giulia, dass Hilfe gefunden war.
Sekunden später erschien Matteo mit einem Seil in der Hand vor ihr. Er befestigte es am Wagen. Dann ließ er sich auf seinen Platz fallen. Er startete den Motor.
Er rief laut in die dichte Dämmerung:
— Fertig! Zieh!
Ohne Komplikationen kletterten sie den Hügel hinauf. Als der Helfer aus seinem Auto stieg und zu ihrem Wagen kam, um das Seil zu holen, fühlte Giulia, als würde sie in die Hölle stürzen. Es war Luca – ihr Mann.
Ihr fieberhaft arbeitendes Gehirn schaffte es nicht, etwas zu erfinden. Lucas Augen quollen bereits vor Erstaunen aus den Höhlen. Mit Entsetzen beobachtete sie, wie der verwirrte Ausdruck seines Gesichts sich in eine Maske der Wut verwandelte.
Mit einer ruckartigen Bewegung kam er zur Maschine auf der Seite, wo Giulia saß. Er riss die Tür auf. Ohne sein Inneres zu verraten, sagte er in einem lockeren Ton:
— Als Bezahlung für die Hilfe, Kumpel, nehme ich dir diese Frau ab.
Giulia blieb keine Wahl, als aus dem Wagen zu steigen. Sie folgte Luca. Und wie gehorsam sie das tat, brachte Matteo völlig aus dem Konzept. Als er sich gefasst hatte, raste das Auto schon mit aufheulendem Motor davon.
Giulia starrte auf die Landstraße, die unter den Rädern des rasenden Wagens emporflog. In ihrem Kopf pochte dumpf: „Das ist das Ende. Das ist das Ende“. Der Gedanke war dunkel wie Asphalt und ebenso endlos.
Plötzlich bremste der Wagen. Der Gedanke brach ab. Stattdessen tauchte ein anderer auf: „Wahrscheinlich schlägt er mich jetzt“. Der Mann schlug sie nicht.
Was er schwer aus dem Mund fallen ließ, war eine Feststellung oder Frage. Giulia verstand es nicht.
— Hat er dich gefickt, du Schlampe.
Und nach einer kurzen Pause – ein dumpfer Befehl, der keinen Widerspruch duldete:
— Zieh die Unterhose aus!
Giulia hob die Augen zu ihrem Mann. Sie zweifelte, ob sie ihn richtig verstanden hatte.
— Zieh aus, sage ich.
— Direkt hier?
Ohne ein Wort setzte Luca den Wagen in Bewegung. Er fuhr ein paar Hundert Meter und bog rechts in eine schmale Nebenstraße ein.
— Zieh aus!
Wiederholte er mit erhobener Stimme. Giulia zog das Höschen aus, das ihr Mann ihr einmal geschenkt hatte. Sie ballte es in der Faust. Sie spürte mit den Fingern die durchtränkte Feuchtigkeit.
Luca griff nach ihrer Hand. Er riss es heraus. Er breitete es aus und sah die nassen Flecken. Er heulte auf, als hätte er plötzlich Zahnschmerzen:
— Schla-ampe!!!
In ohnmächtiger Wut warf er den Kopf zurück. Er knirschte so mit den Zähnen, dass unter der gebräunten Haut seiner Wangen die Buckel seiner Wangenknochen deutlich hervortraten. Giulia, ratlos über die weiteren Handlungen ihres Mannes, ließ den Kopf in die Hände sinken.
In ihr stieg eine quälende Frage auf: „War das, was ich mit Matteo erlebt habe, diesen Preis wert?“ Zu ihrer Überraschung konnte sie diese Frage nicht verneinen. Unerwartet kippte die Lehne des Sitzes, auf dem sie saß, scharf nach hinten.
Sie, durch Lucas Stoß, fiel auf den Rücken. Sofort warf er sich auf sie. Er neigte sein rotes, vor Wut verzerrtes Gesicht über sie. Dunkles Feuer loderte in seinen Augen.
Giulia wurde angst. Was Luca dann tat, versetzte sie in echten Schock. Er hielt seinen Körper auf dem Ellbogen einer Hand. Mit der anderen holte er seinen steifen Schwanz aus der Hose.
Er schob grob mit dem Knie ihre Schenkel auseinander. Er rammte ihn mit Kraft in ihre aufgeweichte Vagina bis zu den Eiern. Laute schmatzende Geräusche ertönten. Sie hörte in ihrem Ohr sein Zischen:
— Dir reicht’s wohl nicht, du Luder – komm auch mit mir!
Mit Schrecken spürte Giulia, wie die Leidenschaft mit neuer Kraft in ihr aufkeimte. Sie begann, diesem so vertrauten und doch so unbekannten Männchen entgegenzustreben. Lucas wilde Stöße weckten in ihr ein noch größeres Verlangen, genommen zu werden.
Als die Zärtlichkeiten ihres neuen Bekannten vor einer halben Stunde im Gebüsch. Sie reagierte energisch darauf mit geschickten Bewegungen ihres ganzen Körpers. Der verzweifelte, stumme Schrei ihres gesamten Körpers, der in göttlichen Zuckungen zu zappeln begann, fiel mit Lucas Orgasmus zusammen.
Er, mit zusammengebissenen Zähnen, knurrte. Er schüttelte den Kopf wild. Er stieß mit solcher Kraft sein Sperma aus, dass Giulias Orgasmus, durch diese mächtige Unterstützung, sich in eine einzigartige Unendlichkeit dehnte.
Als er auf ihren dankbaren Blick traf, ließ Luca überrascht fallen:
— Was für eine Hure du doch bist! Das hätte ich mir nicht mal im Traum vorgestellt.
Und, sich verhärtend, fügte er hinzu:
— Wag es nur, so etwas nochmal zu machen, ich bring dich um!
Luca setzte sich wieder ans Steuer. Er drückte den Starter. Sie rasten zur Stadt. Giulia saß auf dem Vordersitz.
Sie versuchte, ihren neuen Status als Ehefrau-Hure zu verstehen. Zufällig blickte sie zurück. Sie sah dort die brennenden Scheinwerfer eines folgenden Autos. Sie verstand, dass es Matteo war.
Sie drehte sich sofort nach vorn. Sie umfasste sich mit den Armen an den Schultern. Sie dachte, dass vor ihr noch viele Tage lagen, ähnlich dem vergehenden…


