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Eine Nacht im Wochenendhaus

 

Es begann alles mit einem harmlosen Vorschlag, am vergangenen Samstag zu Serges Datscha zu fahren. Schaschlik, Bier, Sauna – eine Auszeit von der Stadt. Seit fünf Jahren kannten wir uns, seit Lena und Katja zusammen in einer Werbeagentur gearbeitet hatten. Serge, ein bulliger, unkomplizierter Kerl um die vierzig, mit leichtem Bauchansatz, aber kräftig, einer, der im Hof eine Kugelhantel schwingt, einfach so, für die Seele. Katja, sechsunddreißig, üppig, mit lachenden Augen und Lippen, die förmlich nach Küssen riefen. Lena, meine Lena, vierunddreißig, groß, durchtrainiert, mit einer sportlichen Figur aus stundenlangem Yoga und diesem leicht überheblichen Blick.


Der Abend

Die Sonne neigte sich über die Himbeersträucher, süßlicher Grillrauch zog herüber. Wir waren angetrunken, das Bier floss warm und entspannend durch unsere Körper. Serge erzählte einen derben Witz über seine Schwiegermutter, während Katja, mir gegenüber, ihre mit Soße verschmierten Finger ableckte. Ihre Zunge, rosa und flink, fing meinen Blick auf, und sie lächelte – ungeniert, fast provozierend. Lena, die Hand auf Serges Schulter, redete mit ihm, und er sah sie an, als wäre sie das saftigste Stück Fleisch vom Grill.

Serge schlug sich aufs Knie:

„Kommt, lasst uns in die Sauna gehen, was sitzen wir hier rum? Die ist schon heiß!“

Wir trotteten hinterher. Seine Sauna, ein Meisterwerk aus Rundhölzern, duftete nach Rauch und frischem Birkenreisig. Im Vorraum zogen wir uns aus. Lena streifte Shorts und Top ab, stand in schwarzen Spitzenhöschen und passendem BH – teuer, wie immer, als wäre sie stets bereit für einen Überraschungsbesuch. Katja ließ ihr Kleid fallen, trug nur hautfarbene Baumwollhös kaaschen, kein BH. Ihre vollen, schweren Brüste mit dunklen Warzenhöfen wogten lebendig, als sie sich nach einem Handtuch streckte. Mir stockte der Atem.


In der Sauna

Die Hitze schlug uns entgegen. Wir setzten uns: Lena und ich gegenüber von Serge und Katja. Schweiß perlte sofort, lief über Lenas Bauch, ließ Katjas Haut glänzen. Serge peitschte Katja mit dem Birkenreisig, sie lachte, ihre Brüste hüpften. Ich spürte, wie sich unter meinem Handtuch etwas regte, versuchte, an etwas Harmloses zu denken, doch mein Blick klebte an Katjas Rundungen, ihren Schenkeln, die sich auf dem Holz ausbreiteten.

Draußen kühlten wir uns mit eiskaltem Bier ab. Lena ließ es sich übers Kinn laufen, zwischen ihre Brüste. Serge starrte unverhohlen. Dann, mit rauer Stimme:

„Wie wär’s mit einem Spiel? Wir tauschen. Für eine Runde. Ich mit Lena. Du mit Katja.“

Die Stille war erdrückend, nur das Tropfen von Kondenswasser und Serges schweres Atmen waren zu hören. Lena hob das Kinn, ihre Augen abschätzend. Katja lächelte, ihr Blick schwer und einladend. Mein Magen zog sich zusammen, Verlangen und Eifersucht rangen in mir.


Die Entscheidung

Lena brach die Stille, ihre Stimme tief, spöttisch:

„Um welchen Einsatz, entschuldige, Serge?“

Serge lachte, sein Bauch wackelte:

„Egal! Die nächste Saunareinigung, den nächsten Schaschlik – oder einfach so, für die Seele. Na, traut ihr euch?“

Sein Blick bohrte sich in mich, eine Herausforderung. Lena sah mich an, nicht Serge, ihre Augen kühl, als würde sie mich testen. Katja strich über ihr Handtuch, ein Schweißtropfen glitt an ihrer Taille hinab.

„Und dir, hast du Schiss?“ fragte sie leise, heiser.

Mein Hals war trocken. Der Gedanke, Katjas weiche Haut zu berühren, traf mich wie ein Peitschenhieb. Doch die Vorstellung von Serges Händen auf Lena machte mich heiß und kalt zugleich.

„Ich… weiß nicht,“ stammelte ich.

Serge unterbrach:

„Wir sind doch Freunde. Nur ein bisschen Horizont erweitern.“

Er strich Katja über den Rücken, sie schmiegte sich an ihn. Lena setzte sich neben mich, ihr heißer Oberschenkel an meinem.

„Wovor hast du Angst?“ flüsterte sie, ihre Lippen an meinem Ohr. „Dass es dir bei ihr gefällt? Oder dass mir gefällt, was er macht?“

In ihren Augen war kein Eis mehr, nur Feuer. Serge grinste:

„Ich bin dabei.“

Katja nickte, ihr Blick hungrig. Alle sahen mich an. Lenas Finger zeichneten Muster auf mein Knie. Ich nahm einen letzten Schluck Bier, stellte die Flasche ab.

„Scheiß drauf. Lasst uns.“


Die Nacht

Serge führte Lena in die Sauna, ihre Hand in seiner, sie groß und majestätisch. Ihr letzter Blick zu mir war ein Blitz – Herausforderung, Frage, Angst. Die Tür schloss sich.

Ich stand Katja gegenüber. Ihre durchweichten Höschen zeichneten ihren Venushügel nach, ihre Brüste hoben sich schwer.

„Hattest du Angst?“ fragte sie, trat näher.

Ihr Geruch war wild, würzig, nicht wie Lenas süßer Duft.

„Dass du mir zu sehr gefällst,“ gab ich zu.

Sie lächelte, legte meine Hand auf ihre Brust. Die Haut war heiß, glitschig, die Warze hart in meiner Hand. Ich keuchte. Sie führte meine Hand, küsste meine Schulter, ihre Zunge heiß. Aus der Sauna kam Lenas Stöhnen, hoch, verzweifelt. Mein Magen krampfte.

„Denk nicht an sie. Denk an mich,“ flüsterte Katja.

Sie zog meine Shorts herunter, ihre Hand umschloss mich, Wellen der Lust durchzuckten mich. Sie kniete sich hin, ihre Lippen erkundeten mich, erst sanft, dann gierig. Ihr Mund war roh, animalisch. Ich krallte mich in ihr Haar, während Lenas Schrei aus der Sauna meine Eifersucht entfachte. Ich stieß härter, Katja nahm alles, ihre Augen tränennass.

„Spritz mir in den Mund,“ krächzte sie.

Ich explodierte in einem Orgasmus, der mich in eine blinde Leere riss. Sie schluckte, leckte sich die Lippen, ihre Augen glänzten.

Dann führte sie mich zum Sofa, spreizte die Beine über meinem Gesicht. Ihr Geruch, ihr Geschmack – salzig, herb, pur. Ich leckte sie, sie stöhnte, presste sich an mich.

Die Saunatür krachte auf. Serge, rot und schweißglänzend, Lena hinter ihm, zerzaust, Spuren von Bartstoppeln auf ihrer Haut. Sie sahen uns – Katja auf meinem Gesicht, ich in ihr versunken. Serge lachte:

„Platz für alle!“

Er trat hinter Katja, drang mit einem Stoß in sie ein. Sie schrie vor Lust, presste sich fester an mich. Lena kniete sich vor mich, nahm mich in den Mund, verzweifelt, wütend. Wir verschmolzen zu einem Knäuel aus Körpern, Schweiß, Stöhnen, Gerüchen. Keine Scham, keine Regeln, nur Instinkt.


Der Morgen danach

Es endete abrupt. Serge brach auf Katja zusammen, sie zuckte unter ihm, dann Stille. Er rollte sich ab, lehnte sich an die Wand. Katja glitt von mir, ein Tropfen lief an ihrem Schenkel hinab. Lena ging hinaus, rauchend, zitternd.

Serge trank Bier, zufrieden:

„Verdammt, das war geil.“

Katja sah mich an:

„Alles okay?“

Ich nickte, leer. Lena draußen, eine Zigarette in der Hand – sie hatte seit Jahren nicht geraucht. Ich setzte mich neben sie.

„Ich bin gekommen. Mit ihm. Zweimal,“ sagte sie mit Selbstekel.

„Ich weiß. Ich auch. Mit ihr,“ antwortete ich.

„Und jetzt?“ flüsterte sie, Angst in der Stimme.

„Ich weiß nicht.“

Wir zogen uns an, mechanisch. Katja schloss ihren BH, Serge goss sich Bier ein, als wäre nichts gewesen. Lena ging voraus, distanziert. Katja drückte meinen Arm:

„Pass auf sie auf.“

Im Auto schwiegen wir. Die Dunkelheit verschlang die Datscha. Dann, leise:

„Es hat mir gefallen,“ sagte Lena. „Ekelhaft, schmutzig, beschämend… und unglaublich erregend.“

Sie lachte erstickt:

„Ich hasse mich dafür. Aber vielleicht morgen nicht mehr.“

„Und dir?“ fragte sie.

„Ja. Sehr,“ gab ich zu.

Ihre Hand lag auf meinem Knie, meine auf ihrer. Der Wagen roch nach Rauch, Parfüm, fremdem Schweiß. Unser neuer Geruch.

Ich wusste, dass nichts vorbei war. Dass alles erst begann. Morgen würde das schwerste Gespräch unseres Lebens kommen – aus Angst, aus Neugier, aus etwas Neuem, das zwischen uns wuchs.


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