Woher kenne ich dieses Gesicht? Wo habe ich es schon gesehen? Ich kann mich einfach nicht erinnern. Ach, vielleicht heute an der Uni. Und gestern auch. Und in der U-Bahn, glaube ich. Scheint, auch im Laden. Was will der Typ? Ziemlich hübscher Kerl, schlank, sportlich, blond. Will der mich anmachen?
Mit diesen Gedanken fuhr Camille nach Hause.
Sie betrat den beleuchteten Hausflur und sah als Erstes ihren blonden Typen von vorhin.
Eine Welle der Wut überschwemmte das Mädchen: „Wie hat der rausgefunden, wo ich wohne? Was für eine Frechheit!“
Zu Camilles großem Erstaunen fiel der junge Mann plötzlich vor ihr auf die Knie und rief: „Herrin!“
Der Start war nicht schlecht. Camille sagte kein Wort, gab ihm aber ein Zeichen, ihr zu folgen. Der Typ gehorchte widerspruchslos. Schweigend betraten sie die Wohnung. Das Mädchen schnippte mit den Fingern und zeigte auf die Ecke. Er kniete sich hin, starrte zu Boden.
— Hör zu und merk dir das, sagte Camille zu ihm. Ich wiederhole nichts zweimal. Du tust alles, was ich sage, widerspruchslos und mit Genuss. Ich strafe dich jederzeit, wie ich will. Du darfst nicht schreien. Wenn dir was nicht passt – die Tür ist da. Verstanden?
— Ja, Herrin.
Es war klar, dass er nicht gehen wollte.
— Wie heißt du?
— Antoine, Herrin.
— Du lernst meine Zeichen. Deine Begrüßung heute hat mir gefallen. Erstens, grüß mich immer so. Zweitens, wenn ich die Hand zur Schulter hebe und so schnippe, tust du dasselbe.
— Ja, Herrin.
Der Junge kniete sich hin.
— Das ist deine Ausgangsposition. Führ dich gut – kriegst du ein Kissen unter die Knie. Aber du warst neugierig und aufdringlich, Antoine. Ich strafe dich. Zieh dich aus.
Camille schaute zu, wie der junge Mann seine Sachen ordentlich ablegte und faltete. Sein Rücken war glatt, aber Beine und Arsch hatten dichte helle Haare.
„Völlig inakzeptabel“, dachte das Mädchen. „Aber das nächstes Mal.“
— Leg dich mit dem Gesicht nach unten aufs Bett. Halt dich mit den Händen am Kopfteil fest.
Camille öffnete den Schrank und holte einen langen Ledergürtel heraus.
— Zähl die Schläge.
Sie faltete den Gürtel doppelt, holte aus und schlug mit voller Wucht auf Antoines weiße Arschbacken. Er zuckte zusammen, wimmerte kindlich und sagte klar: „Eins“. Der nächste Schlag war noch härter. Die Stimme des jungen Mannes zitterte nicht, er sagte klar: „Zwei“.
Die Schläge prasselten herunter, Antoines Arsch wurde erst rosa, dann dunkler, neue weiße Striemen tauchten auf, die dunkelten und schwollen an. Zu Camilles Überraschung, die Stöhnen, Schreie und Bitten erwartete, zählte Antoine weiter klar, nur seine Stimme wurde gepresst und leiser.
Nach dem vierzigsten Schlag war Camille müde und machte Pause. „Nichts, du Wichser, nächstes Mal schreist du richtig.“
Sie ging zum Kopfende des Bettes und schaute den jungen Mann an. Das Kissen unter seinem Kopf und sein Gesicht waren klatschnass von Tränen. Aus seiner durchgebissenen Lippe floss Blut. Camille tat der Sklave irgendwie leid, aber sie zeigte es nicht.
— Wehe, du versaust mir das Kissen! Aufstehen!
Antoine stand gehorsam auf. Sein ziemlich großer Schwanz war hart und stand hoch. Der Junge versuchte, ihn mit den Händen zu bedecken, kriegte aber sofort eine Ohrfeige.
— Stillgestanden!
— Ja, Herrin.
— Zieh das an.
Camille reichte ihm eine Schürze mit der Aufschrift „Ich hasse kochen“. Antoine zog sie erleichtert an. Offenbar machte es ihn fertig, nackt vor seiner Königin zu stehen.
— Geh ins Bad und mach dich sauber. Ich bin im Wohnzimmer.
Camille ging ins Wohnzimmer. Antoine kam zurück und kniete sich vor dem Mädchen hin.
— Hol aus dem Schlafzimmer meinen Nagellack, das Nagelverstärker-Mittel und die dunkle Flasche mit ‚Revlon‘.
Sie setzte sich in den Sessel, streckte die Beine aus und legte sie auf den Couchtisch, neben der Nagelschere und Handcreme.
Antoine kam zurück mit den Sachen. Camille streckte ihre gepflegten Hände aus.
— Du machst mir Maniküre. Zuerst den Verstärker auftragen, dann eine Schicht Lack, kurz trocknen lassen, dann noch eine Schicht. Lack mit langen, präzisen Strichen auftragen. Dann das Zeug aus der dunklen Flasche. Wenn der Lack verschmiert oder du die Haut um die Nägel versaust, strafe ich dich. Fang an!
An der Art, wie der Junge den Lack auftrug, entschied Camille, dass er wahrscheinlich Maler war. Er machte es perfekt.
— Jetzt Pediküre. Werkzeuge sind auf dem Schminktisch. Im Bad nimm das blaue Handtuch, eine Schüssel und heißes Wasser. Los!
Der Sklave kam zurück, trug die Schüssel mit heißem Wasser in beiden Händen. Das blaue Handtuch hing um seinen Hals.
— Wenn es zu heiß ist, zwing ich dich, alles auszutrinken.
Das Wasser war genau richtig.
Der junge Mann nahm ehrfürchtig die Füße des Mädchens, küsste jeden und tauchte sie in die Schüssel. Das war gegen die Regeln, aber Camille gefiel es, sie sagte nichts.
Der Sklave kniete vor ihren Füßen und massierte langsam die Sohlen und Zehen. Die Haut an ihren Füßen war so weich wie an den Handflächen. Nach der Massage wickelte Antoine beide Füße in das Handtuch.
— Du hast sie nicht sauber genug gewaschen. Du weißt, was zu tun ist.
— Ja, Herrin.
Antoine nahm vorsichtig Camilles linken Fuß und leckte langsam den großen Zeh. Die Zungenbewegungen wurden länger, starteten von der Ferse, seine weichen Lippen kitzelten die Sohle, es fühlte sich so geil an, dass sie ihm am liebsten ihre intimsten Stellen gegeben hätte. Aber das war zu früh. Nie die Dinge überstürzen.
Inzwischen war Antoine beim anderen Fuß und leckte die Oberseite wie ein Eis. Endlich war der rechte Fuß so gründlich geleckt wie der linke.
— Fang mit den Nägeln an.
Vorsichtig mit der Nagelschere brachte der Sklave die Nägel des Mädchens in perfekte Form.
— Bordeaux-Lack.
Weniger als zwei Minuten später waren die Nägel lackiert. Camille streckte die Beine aus und bewunderte die Arbeit.
Bedauernd schaute sie auf die Uhr. Spät. Morgen Seminar.
— Du nervst mich. Verschwinde.
— Ja, Herrin.
— Verfolge mich nicht, such keine Treffen und ruf nicht an. Sei geduldig und bescheiden. Lass mir deine Nummer.
— Ja, Herrin.
— Studierst oder arbeitest du?
— Arbeite. Ich bin Maler, Herrin.
— Ich will, dass du einen Visagisten-Kurs machst.
— Woher soll ich das Geld nehmen, Herrin?
— Da, wo du es immer hernimmst. Für dumme Fragen strafe ich dich extra. Hol die Peitsche.
Camille zeigte mit der Hand die Richtung. Er gehorchte und kam mit der Peitsche zurück.
— Nimm sie in die Zähne und kriech zu mir. So. Jetzt auf alle Viere, Arme in den Ellenbogen beugen. Ich höre.
— Herrin, bitte strafen Sie mich für die dumme Frage.
— Was weiter?
— Erlauben Sie mir, die Peitsche zu küssen.
— Richtig. Küss sie. Für deine Frage kriegst du 20 Schläge.
— Danke, Herrin.
— Zähl.
Die Peitsche sauste herunter auf den geschwollenen, blauen und rosagestreiften Arsch des Sklaven. Nach jedem Schlag stöhnte er laut, zählte aber korrekt. Das Mädchen schlug mehrmals auf eine Backe, dann wechselte sie. Nach dem zwanzigsten Schlag stoppte sie.
— Heute, zu Ehren unseres Kennenlernens, war ich weich und nett zu dir. Nächstes Mal nicht. Ich notiere all deine Vergehen und strafe jedes einzeln.
— Ja, Herrin. Danke, Herrin.
— Zieh dich an und verpiss dich.
— Ja, Herrin.
Der Junge verschwand blitzschnell. Die Haustür knallte zu. Nur der Zettel mit der Nummer erinnerte daran, dass es kein Traum war.
Camille seufzte und träumte, was sie nächstes Mal mit ihrem vom Himmel gefallenen Sklaven anstellen würde.
Zweiter Teil
Camille bereitete sich auf das Nächste vor. Einen Tag vor dem Treffen rief sie die Nummer an, hörte die Stimme ihres Sklaven und sagte: „Morgen um sieben Uhr abends.“ Und legte auf.
Unten im Hof schnitt sie Birkenzweige ab, zog Handschuhe an und pflückte einen Haufen Brennnesseln. Alles in einen großen schwarzen Plastikbeutel.
Zu Hause weichte sie die Zweige in einem Eimer mit Wasser ein, schnitt vorher kleine Äste und Blätter ab. Nach den Vorbereitungen setzte sich das Mädchen vor den Spiegel.
Vor ihr lag so viel Kosmetik, dass es für einen Salon reichen würde. Ihre perfekte Haut brauchte keinen Puder oder Rouge. Sie ging direkt zur Deko-Kosmetik.
Zuerst trug sie olivgrüne Schatten auf die Lider auf. Passten super zu ihren grünen Augen. Dann braune Schatten am äußeren Rand. Mit schwarzem Stift zog sie Pfeile am äußeren Augenwinkel und verwischte sie.
Die Augen wirkten mandelförmig. Das passte zu Camille, die mit Aussehen, Gesten und Gang an eine Katze erinnerte. Nun die Lippen. Zuerst umrandete sie sie mit braunem Stift, dann terrakottafarbener Lippenstift.
Sie kämmte die Haare, nahm die Tasche, schloss die Wohnung ab und ging zur Uni.
Camille kam um Viertel vor sieben in den Hausflur. Antoine wartete schon auf dem Fensterbrett. Als er das Mädchen sah, fiel er auf die Knie: „Herrin!“ Camille gab ihm das bekannte Zeichen. Der Sklave folgte seiner Herrin widerspruchslos.
In der Wohnung zeigte Camille auf die Schürze und die Ecke. Im Nu lag Antoines Kleidung auf dem Boden, er kniete gehorsam in der Ecke.
Camille ging ins Bad und füllte einen Einlauf – einen großen braunen Gummiballon – mit Wasser. Dann schmierte sie die Spitze dick mit Vaseline ein.
Sie ging ins Gästezimmer, wo neben der Liege im Eimer die Ruten weichten und im Eck ein Haufen Brennnesseln lag. „Sehr passender Name für den Raum“, dachte das Mädchen. „So empfangen wir Gäste. Besondere.“
Sie hockte sich hin und holte aus der untersten Schublade einen kleinen Analvibrator. Jetzt war alles bereit. Sie ging zurück ins Wohnzimmer und gab dem Sklaven ein Zeichen, ihr zu folgen.
— Zieh dich aus und leg dich mit dem Gesicht nach unten auf die Liege. Letztes Mal hab ich dich geschont. Jetzt lernst du echte Strafe kennen. Auf alle Viere.
Der junge Mann gehorchte.
Camille zog Gummihandschuhe an und nahm den Einlauf. Mit zwei Fingern der linken Hand spreizte sie die Arschbacken des Sklaven, mit der rechten steckte sie die Spitze in seinen Arsch.
Antoine zuckte, als das Wasser in ihn floss. Als fast alles drin war, zog Camille den Einlauf heraus und warnte, dass er bereuen würde, wenn ein Tropfen herausläuft.
Sie nahm den Vibrator und schmierte ihn mit Vaseline ein. Sie hielt ihn an sein Arschloch. Die Spitze glitt sanft hinein. Der Sklave keuchte, rührte sich nicht.
Das Mädchen drückte fester, das Sexspielzeug verschwand langsam in seinem Arsch. Bei zwei Dritteln stoppte sie und ging zum Kopfende der Liege. Antoines Wangen glühten, Tränen liefen aus den Augen.
— Siehst du, wie nett ich bin! Ich hätte den großen Vaginalvibrator nehmen können, hab ich nicht. Freu dich über die Behandlung. Nächstes Mal überleg ich’s mir vielleicht anders.
— Danke, Herrin, für die Fürsorge um so ein Nichts wie mich. Bitte strafen Sie mich für Aufdringlichkeit und Neugier.
— Unsere Wünsche passen zusammen.
Damit holte Camille eine lange Rute aus dem Eimer und schlug hart auf die Arschbacken des Jungen, sah zu, wie eine rote Strieme erschien. Vor Überraschung schrie er auf.
— Du zählst die Schläge, nach jedem bittest du um Verzeihung und um mehr. Ich hab Schreien verboten, also zählt der nicht. Du kriegst erstmal zwanzig.
Der nächste Schlag kam.
— Eins. Danke, Herrin Camille. Bitte verzeihen Sie mein unwürdiges Verhalten. Darf ich noch einen?
Der nächste Schlag folgte sofort.
— Zwei. Danke, Herrin. Ich bitte um Verzeihung. Kann ich noch einen?
Beim elften Schlag stotterte der Sklave und verschluckte Wörter.
— Wenn du den Satz nochmal scheiße sagst, fang ich von vorne an. Verstanden?
— Ja, Herrin.
Mit zitternder Stimme sagte Antoine:
— Elf. Danke, Herrin Camille. Darf ich noch einen?
— Das ist immer noch elf. Denk nach, warum.
Der neue Schlag ließ Antoine keuchen, zappeln, es sah aus, als würde er aufspringen und abhauen. Tat er nicht.
— Elf. Danke, Herrin Camille. Verzeihung für mein unwürdiges Verhalten. Kann ich noch einen?
— Bitte.
Der nächste Schlag war schwächer, ließ den Jungen aber zucken und stöhnen. „Das ist schon besser“, dachte das Mädchen.
Der folgende Schlag war stark. Antoine hielt es nicht aus und schrie.
„Endlich hab ich ihn gebrochen“, dachte Camille. Laut sagte sie:
— Hast du vergessen, dass ich Schreien verboten hab? Willst du, dass ich von vorne anfange?
— Zwölf. Verzeihen Sie, Herrin. Ich halt das nicht mehr aus. Das ist zu viel. K-kann i-ich noch einen Schlag?
— Na, wenn du so bittest.
Camille schwang die Rute und schlug den gestreiften Arsch des jungen Mannes nochmal. Er stöhnte laut. Dann die übliche Phrase.
„Ich verzeih ihm. Stöhnen hab ich nicht verboten. Und die Spielerei nervt mich eh.“ Trotzdem brachte sie es zu Ende, schlug aber schwächer.
Ein paarmal brach die Stimme des Sklaven fast in Schreie aus, beim letzten Schlag war es ein langes Stöhnen mit undeutlichen Wörtern.
Fertig. Mit glänzenden, gestreiften Arschbacken stand der Sklave auf allen Vieren. Auf manchen Striemen glänzten Bluttropfen.
„Nichts, heilt bis zur Hochzeit. In ein paar Stunden vergisst er die Prügel“, dachte Camille. Sie ging zum Sklaven und drehte am Vibrator-Knopf.
Der junge Mann schrie auf.
— Maul halten! Setz dich auf die Liege.
— Aber, Herrin…
— Willst du streiten? Spreiz die Backen und setz dich auf die Liege. Wenn ich noch ein Wort höre – sitzt du so, aber auf dem Boden auf Brennnesseln.
— Ja, meine Herrin.
Er spreizte die Backen und setzte sich langsam. Dabei drang der Vibrator tiefer in seinen Arsch.
— Sitzt du ganz?
— Ja, Herrin.
— Jetzt Beine ausstrecken.
Der Sklave seufzte und streckte die Beine. Er keuchte und stöhnte, als der Vibrator bis zum Anschlag hineinging.
— So bleibst du sitzen, bis ich es erlaube. Und nicht rühren, sagte Camille, als sie sah, wie Antoine zappelte, um es bequemer zu haben.
Sie verließ den Raum und ging ins Wohnzimmer fernsehen.
Nach 45 Minuten kam sie zurück. Wenn er sich gerührt hatte, war es nicht zu sehen. Antoine saß still mit ausgestreckten Beinen.
— Geh auf die Toilette. Vergiss nicht, den Vibrator mit Seife zu waschen und richtig zu trocknen.
Antoine kam nach fünfzehn Minuten zurück, hielt den sauberen Vibrator in der Hand.
— Nimm ihn mit. Und bring ihn jedes Mal mit.
— Ja, Herrin.
— Zieh die Schürze an.
Antoine brauchte keine zweite Aufforderung. Er zog sie an und kniete vor seiner Herrin.
— Hol die Brennnesseln und Handschuhe.
Der Sklave starrte Camille entsetzt an, traute sich aber nichts zu sagen und kam schnell mit den Sachen zurück.
— Jetzt bück dich.
Camille zog die Handschuhe an, nahm einen Bund Brennnesseln und peitschte damit, sah zu, wie der gestreifte Arsch des Jungen knallrot wurde und Blasen kriegte. Der Sklave stöhnte und keuchte, rührte sich nicht.
Schließlich langweilte sie das auch.
— Bist du in den Visagisten-Kurs eingetreten?
— Ja, Herrin.
— Und was haben sie dich beigebracht?
— Wie man Make-up richtig aufträgt.
— Na gut, testen wir das. Du weißt, wo die Kosmetik ist. Hol alles her.
Nach einer Stunde war Camille geschminkt, frisiert und trocknete ihre Handnägel, wartete, bis der Sklave mit der Pediküre fertig war. Besser als letztes Mal. „Hätte ich ihn nicht geschont, schade“, dachte das Mädchen, schaute zufrieden in den Spiegel.
Nachdem er die Fußnägel seiner Herrin lackiert hatte, kniete der Sklave gewohnt vor ihr.
— Zieh dich schnell an und hau ab. Heute brauch ich dich nicht mehr.
— Danke, Herrin. Auf Wiedersehen, Herrin.
Der Sklave küsste Camilles Füße und ging.
Das Mädchen trocknete weiter ihre Nägel.
Dritter Teil
Am Freitag ging Camille mit ihrer Freundin ihrem Lieblingshobby nach – Geld ausgeben. Die Mädchen schlenderten durch das große Einkaufszentrum, gingen in ihren Lieblingsladen und probierten Klamotten an.
Beladen mit Plastiktüten voller Einkäufe verließen sie den Laden. Plötzlich sah Camille bei der Schaufenster eines Kunstsalons in einer Gruppe junger Leute Antoine.
Der junge Mann erzählte seinen Kumpels was, fuchtelte mit den Armen und lächelte. Camille kam näher, noch näher. Plötzlich sah er sie, stoppte abrupt, erstarrte, schaute ihr in die Augen und neigte leicht den Kopf.
— Camille, wer ist das? Dein Bekannter? Woher kennst du den? Du hast mir nichts von ihm erzählt, und ich bin doch deine beste Freundin, bohrte die herbeigelaufene Chloé.
Camille schaute den jungen Mann an und wollte Unfug machen. Sie kam noch näher, hob den angewinkelten Arm zur Schulter und schnippte mit den Fingern.
Nichts passierte. Antoine wurde bleich wie Kreide, rührte sich nicht. Als ob nichts wäre, ging Camille weiter. Die besorgten Rufe der jungen Leute drangen zu ihr.
— Willst du teilen?, fragte ihre Freundin. Wer ist der Typ?
— Mein Sklave.
— Wie das?
— Lange Erklärung. Aber ich lad dich ein, zuzuschauen. Und mitzuspielen. Hab da eine Idee. Komm, wir kaufen Requisiten.
Camille fing in der Apotheke an. Dann gingen die Mädchen in den Laden „Fleisch – Geflügel“, wo Camille ein Stück frisches Rindfleisch und eine Literflasche mit irgendeiner schwarzen Flüssigkeit kaufte.
— Was ist das?, fragte ihre Freundin.
— Siehst du später. Jetzt in den Sexshop.
— Nein, geh allein. Da geh ich nicht rein.
Mit einem kleinen Paket kam Camille aus dem Laden.
— Wir müssen zu meiner Schwester auf die Arbeit.
— Camille, das ist weit. Sie arbeitet in der Medizinischen Akademie, am anderen Ende der Stadt!
— Niemand zwingt dich. Zum Spielen auch nicht. Ich hab wenig Zeit.
— Ach, du bist so! Okay, fahr ich mit, sei nicht sauer.
Zu Hause bei Camille bereiteten die Mädchen die Kulissen für das Spiel vor.
„Der lernt, was Ungehorsam bedeutet“, dachte Camille, deckte die Liege mit einem weißen Laken ab und zog Folie drüber.
Chloé rollte einen Metalltisch auf Rädern aus der Küche. Auf der unteren Ablage passte perfekt der große Beutel mit den vorbereiteten Sachen, die sie noch nicht auspackten.
— Camille, und wenn er nicht kommt?
— Kommt er, wohin soll er denn.
Camille war sich absolut sicher, dass ihr Sklave heute kommen würde.
Und sie täuschte sich nicht. Genau um sieben Uhr klingelte es. Camille ging hin und öffnete. Vor ihr lag Antoine bäuchlings auf der Schwelle.
— Herrin, verzeihen Sie, verzeihen Sie mir!
Camille stieß ihn mit dem Fuß weg.
— Verpiss dich.
— Herrin, bitte!
Tränen liefen aus seinen Augen.
— Strafen Sie mich, wie Sie wollen. Ich flehe Sie an, strafen Sie mich, jagen Sie mich nur nicht weg! Ich komm damit nicht klar, ich bring mich um.
Ein paar Minuten wälzte sich der Sklave zu Füßen seiner Herrin, bettelte um Verzeihung. Endlich erlaubte Camille ihm reinzukommen.
— Kriech rein. Du darfst nur auf allen Vieren gehen. Geh ins Gästezimmer, zieh dich aus und warte da.
Chloé stand in der Tür und schaute zu. Ihre Augen waren weit aufgerissen.
Camille winkte sie mit dem Finger.
— Tu alles, was ich sage, und wunder dich nicht. Merk dir: Das ist nur ein Spiel, hart, aber nur ein Spiel. Er weiß das nicht. Muss er auch nicht.
Chloé nickte und folgte ihrer Freundin.
Die Mädchen betraten den Raum und sahen den jungen Mann auf allen Vieren neben der Liege. Chloé starrte ihn an, ihre Augen wie Untertassen, Mund leicht offen. Camille tippte ihr unters Kinn:
— Maul zu. Was, ersten nackten Typen gesehen?
— Ja.
— Okay, schau. Komm näher. Fass an, wenn du willst. Los, nicht schüchtern. Wenn’s langweilig wird – sag Bescheid.
Chloé ging zu Antoine. Zuerst umkreiste sie ihn, einmal, zweimal, dreimal. Camille schaute zu, hielt kaum das Lachen zurück.
Sie lächelte erst, als Chloés zitternde Hand den Schwanz des Jungen berührte. Wie verbrannt zog sie sie zurück.
— Wovor hast du Angst, Dummchen?
Camille ging zum jungen Mann, packte mit einer Bewegung seinen Schwanz und zog herunter. Antoine schrie auf und fiel hin.
— Aufstehen!
Antoine sprang auf die Beine und kriegte eine schallende Ohrfeige.
— Ich hab gesagt, du darfst nicht auf die Beine.
Er fiel schnell auf alle Viere. Sein Arsch ragte lustig heraus.
— Du hast meine Freundin erschreckt. Ich lass sie dich strafen. Chloé, willst du ihm den Arsch versohlen? Probier’s, gefällt dir!
Chloé ging unsicher zu Antoine. Sie schaute genau hin und sah auf den Arschbacken des jungen Mannes fast verheilte Narben. Sie strich mit dem Finger darüber.
— Camille, deine Arbeit?
— Wessen denn sonst? Sklave, erzähl, wie deine Herrin dich gestraft hat.
— Ja, Herrin. Meine Herrin hat mich mit Gürtel, Ruten, Brennnesseln gestraft, mir Einlauf gemacht. Dann Vibrator in den Arsch gesteckt und mich drauf sitzen lassen. Dafür ist ihr unwürdiger Sklave sehr dankbar.
— Chloé, stehst du da rum? Wenn du nicht hilfst, stör wenigstens nicht. Setz dich ins Eck ins Sessel.
— Nein, nein, ich helfe.
Sie ging zum Jungen und schlug mit voller Kraft auf seinen abstehenden Arsch. Auf der Haut zeichnete sich klar eine weiße Hand ab. Chloé schaute zufrieden zu, wie der Abdruck rot wurde.
— Mach weiter, wenn du willst.
Chloé schlug nochmal, dann wieder. Bei jedem Schlag zuckte der Typ nur und keuchte.
— Camille, ich bin müde!
Chloé atmete schwer.
— Ruh dich aus. Nicht übertreiben – wir haben noch nicht mal angefangen. Sklave, leg dich mit dem Gesicht nach unten auf die Liege und streck die Arme vor.
Antoine gehorchte.
Camille holte aus dem Beutel Handschellen und kettete seine Handgelenke an die Heizung am Kopfende der Liege. Dann verließ sie kurz den Raum und kam mit einer kleinen weißen Tasche zurück.
— Chloé, ausgeruht?
— Ja. Was tun?
— Wir spielen Schönheitssalon. Du bist Kosmetik-Arzt. Hilf dem armen Kerl, die Körperhaare loszuwerden – und reichte ihr den Epilierer.
Chloé steckte ihn ein und führte ihn langsam am rechten Bein von Antoine hoch. Vor Überraschung heulte er auf, aber Camilles Schrei „Maul halten!“ ließ ihn die Zähne zusammenbeißen und ertragen.
Die Qual dauerte etwa eine Stunde, nach Rücken, Arsch und Beinen löste Camille eine Handschelle und befahl ihm, sich umzudrehen. Dasselbe passierte mit Haaren auf Brust, Armen und Beinen.
— Camille, da auch?, fragte Chloé und zeigte auf die Genitalien des jungen Mannes.
Zum ersten Mal seit ihrem Kennenlernen brach Antoines Beherrschung, er flehte:
— Herrin! Erbarmen! Bitte nicht, das tut so weh!
— Eigentlich wollte ich nicht, aber für deine Frechheit wirst du gestraft!
Camille holte einen Gummiknebel, steckte ihn in den Mund des jungen Mannes und schnallte die Riemen am Hinterkopf fest.
— Chloé, mach weiter.
Der Unglückliche zappelte, schlug mit dem Kopf auf das Kissen, Beine trommelten auf die Liege. Tränen strömten aus den Augen, das Gesicht verzerrte sich vor Schmerz. Endlich war Antoines ganzer Körper haarlos.
Zufrieden starrte Camille auf den reglosen Körper und schlug ihrer Freundin vor, Pause zu machen und Tee zu trinken.
In der Küche schaute Chloé ihre Freundin bewundernd an.
— Du bist der Hammer! Wie hast du den gefangen? Wie hast du ihn entdeckt?
— Eher hat er mich entdeckt. Ist mir nachgelaufen, Stunden im Flur gehockt.
— Hör mal, könntest du mir den, na ja, für ein paar Tage leihen?
— Wir finden dir einen anderen, noch besseren. Wenn wir mit ihm fertig sind, fragen wir, ob er einen Kumpel mit denselben Neigungen hat.
— Sind wir nicht fertig?
— Quatsch, das Beste kommt noch. Nimm Süßigkeiten, Brote.
— Danke, später.
Vorfreudig trank Chloé ihren Tee schnell aus.
— Nicht hetzen, ohne uns fängt’s nicht an.
Die Mädchen kamen zurück in den Raum, wo Antoine mit geschlossenen Augen lag.
Camille löste eine Handschelle.
— Dreh dich auf den Bauch.
Der Junge gehorchte, und Camille kettete wieder fest.
Dann holte sie aus dem Bad den bekannten Eimer mit den weichenden Ruten. Camille wählte ein paar längere und band sie zu einem Bündel.
Die Augen des jungen Mannes weiteten sich vor Horror. Sie ging zu ihm und zog den Knebel aus dem Mund.
— Jetzt peitschen wir dich mit Ruten. Abwechselnd. Du darfst brüllen – hört eh keiner außer uns.
— Ja, Herrin, flüsterte er kaum hörbar.
— Weißt du, wofür?
— Ja, Herrin.
— Chloé, willst du anfangen?
— Gerne.
Camille stand daneben und schaute zu, wie Chloé ausholte und ungeschickt, aber stark auf den wehrlosen Arsch des Sklaven schlug. Er schrie auf.
Zweiter Schlag, dritter. Auf Antoines Backen leuchteten purpurne Streifen. Nach dem fünfzehnten Schlag schrie er: „Verzeihung, Herrin! Bitte genug! Ich mach’s nie wieder!“
Chloé schaute Camille fragend an.
— Mach weiter.
Jetzt begleitete jeder Schlag Stöhnen, Schreie und Flehen um Gnade.
Chloé war müde, Camille übernahm. Mit frischer Kraft bearbeitete sie den zerfetzten Arsch des Sklaven. Seine Schreie wurden zu einem endlosen heiseren Geheul, das plötzlich stoppte.
Camille legte die Ruten sorgfältig in den Eimer zurück, ging zum Kopfende der Liege. Sie hob Antoines Lid, fühlte seinen Puls. Der Puls war schwach, aber gleichmäßig.
— Ohnmacht. Nichts Schlimmes.
Die Arschbacken des Sklaven waren übersät mit purpurnen Narben, Bluttropfen glänzten bedrohlich.
Camille tränkte Watte mit Alkohol und wischte alle Narben gründlich ab.
— Sein Glück, dass er ohnmächtig ist. Sonst würde er’s jetzt werden. Hilf mir, ihn auf den Rücken drehen.
Camille löste die Handschellen, die Mädchen drehten den leblosen Körper geschickt um. Dann wieder Handschellen dran.
— Los, Instrumente vorbereiten. Spielen wir Chirurgen.
Camille holte aus dem Beutel Klemmen, Pinzetten, eine Einwegspritze in Verpackung und ein Fläschchen mit destilliertem Wasser, die Literflasche mit dunkler Flüssigkeit.
— Was ist das?, fragte Chloé.
— Bullenblut. Muss für unser Spiel sein.
Sie holte zwei weiße Kittel heraus. Reichte ihrer Freundin einen.
— Zieh das an.
Chloé zog den Kittel an.
— Bist du verrückt? Zieh ihn wie ein Kleid, über die Unterwäsche.
Chloé ging ins Schlafzimmer.
Camille zog schnell Jeans und Bluse aus, blieb in schwarzem BH und Bikini-Slip, zog den Kittel drüber. Der Kittel war kurz, reichte kaum bis zur Mitte der Oberschenkel.
Camille checkte die Szene für die Show. „Scheint nichts vergessen“, dachte sie.
Bald kam die Freundin dazu, auch in weißem Kittel.
— Kann losgehen.
Camille ging zur Liege und band abwechselnd die Beine des Sklaven an die Liegebeine. Dann öffnete sie das Fläschchen mit Ammoniak und hielt es unter die Nase des jungen Mannes.
Er rührte die Nase, hustete und öffnete die Augen.
— Guten Morgen. Oder eher schon Abend. Weißt du, wo du bist?
— Ja, Herrin.
— Deine Strafe ist nicht fertig. Deshalb machen wir jetzt eine kleine Operation. Keine Angst, du spürst fast nichts. Schneiden einfach ein Stück von deinem Schwanz ab. Kleines Stückchen, der Rest bleibt.
Der Sklave heulte laut auf.
— Herrin, bitte nicht. Nein, nein, nicht!
— Noch ein Wort – und ich stopf dir das Maul.
Camille nahm die Spritze, öffnete vorsichtig die Packung, setzte die Nadel auf und gab sie der Freundin zum Halten. Dann nahm sie die Metallkappe vom Fläschchen mit destilliertem Wasser ab, nahm die Spritze und füllte sie.
— Siehst du, das ist Betäubung. Ich spritz dir das, und du spürst nichts.
— Chloé, mach Watte mit Alkohol nass.
Sie nahm die Watte aus der Hand der Freundin, wischte gründlich einen Bereich am oberen Oberschenkel des Sklaven ab, steckte dann langsam den Inhalt der Spritze in den Muskel.
Der Junge brach in kalten Schweiß aus und zitterte am ganzen Körper, spürte, dass ihm was Grauenhaftes passieren würde.
— Ruhig, Dummkopf. Das ist eine leichte OP. Na und, schneiden ein Stück Schwanz ab. Zeig ich dir danach. Kannst es sogar mitnehmen. Die Betäubung wirkt wohl schon.
Das Mädchen klatschte leicht und laut auf den Oberschenkel des Sklaven.
— Tut’s weh?
— Nein, Herrin, hauchte er.
— Dann los. Du musst das nicht sehen.
Damit nahm Camille ein Tuch und band es fest um die Augen des Sklaven.
In den nächsten Minuten hörte er nur Instrumentengeklapper. Plötzlich schrie er vor scharfem Schmerz auf – Camille hatte die Haut um Antoines Eichel zu einer Falte gerafft und sie hart mit der Klemme gequetscht.
— So, jetzt schneiden wir das ab.
Der Sklave zuckte und wurde wieder ohnmächtig.
— Ich denk, der kommt so schnell nicht wieder.
Camille löste die Klemme. Die Mädchen gossen reichlich Bullenblut über den Unterleib des Sklaven, den Boden und die Liege.
Dann tränkte sie erst mit Alkohol, dann mit Blut ein großes Stück Verband, zogen dem Jungen einen Kondom über den Schwanz und bandagierten ihn erst normal, dann mit dem getränkten.
Camille ging in die Küche, holte das frische Fleisch aus dem Kühlschrank und schnitt einen Streifen von acht Zentimetern Länge und fünf Breite ab.
— Jetzt können wir ihn wecken.
Sie nahm die Binde von den Augen des Sklaven und hielt das Ammoniakfläschchen unter seine Nase. Antoine öffnete die Augen.
— Wofür?
— Du wolltest scharfe Sachen. Ist nichts passiert. Wir haben nur ein kleines Stück abgeschnitten. Fünf Zentimeter, nicht mehr. Aber mindestens so viel bleibt. Hier, schau!
Das Mädchen nahm mit der Pinzette das Fleischstück und zeigte es dem Sklaven. Er schaute sich um. Sein Unterleib, der Tisch und der Boden waren blutüberströmt.
Vom blutroten Fleischstück tropfte Blut. Kein schöner Anblick. Der arme junge Mann starrte erst auf das blutige Fleisch, dann herunter auf das, was von seinem Schwanz übrig war, und wurde wieder ohnmächtig.
— Was für Weicheier die Kerle heutzutage sind, regte sich Chloé auf.
— Na, Show ist zu Ende. Los, binden wir ihn los.
Die Mädchen lösten die Handschellen, banden die Beine los, wuschen Boden und Liege und wischten seinen Körper vom Blut sauber. Camille hielt wieder das Ammoniak unter die Nase des Kerls.
— Aufwachen. Bist du zum Schlafen hergekommen?
— Nein, Herrin.
— Zieh dich an und hau ab.
Camille warf dem Sklaven seine Klamotten zu.
Mühsam zog er einen Socken an. Den Unglücklichen schüttelte es, seine Hände zitterten. Er sah furchtbar aus.
Plötzlich tat er Camille leid. Sie ging in die Küche und goss ein halbes Glas Gin Tonic ein.
— Trink das.
Der Junge trank gehorsam. Danach ging’s ihm besser, und er zog sich schnell an. Camille streckte die Hand aus und strich über seine Haare.
Dann hielt sie die Hand zu seinen Lippen. Er küsste sie automatisch.
— Geh nach Hause, dummer Junge. Ich lass dich frei, wenn du das willst. Und spiel nie wieder mit dem Feuer.
— Danke, Herrin.
Der Sklave bückte sich, küsste die Füße des Mädchens, verbeugte sich vor Chloé und ging schnell.
Eine Woche später, auf dem Heimweg, sah Camille ihn wieder im Hausflur.
Als er das Mädchen sah, fiel er gewohnt auf die Knie, senkte die Augen und flüsterte fast: „Herrin!“
— Ah, alter Bekannter. Kommst du für scharfe Sachen?
— Verzeihung, Herrin.
Er winkte, und aus dem dunklen Gang kam ein kleiner dunkler Brunette.
— Ich hab ein Geschenk für Ihre Freundin mitgebracht.


