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Dominante Greisin vergewaltigt Jäger

Die Taiga erstreckt sich endlos und wandelbar, bevölkert von unzähligen Lebewesen. Sie pulsiert in ihrem eigenen Rhythmus, fernab vom Menschen. Sie gehorcht Gesetzen, die älter sind als jede Spur im Schnee. Wer sie kennt, tritt ein, und sie schenkt ihm ihre Schätze mit offenen Händen. Doch wer blind vor Selbstherrlichkeit ist, der versinkt in ihren Tiefen, ohne je wieder aufzutauchen.

Nicht umsonst flüstern die Alten von den Regeln, wie man jene begrüßt, die ans Feuer treten. Sprich nicht als Erster – der Geist versteht die Zunge der Menschen nicht, solange er sie nicht hört. Biete dem Gast Speise an, warte nicht, bis er bittet, und reiche die Schale aus deiner eigenen Hand – der heimische Kessel duldet keine fremden Finger. Und sowohl Gast als auch Herr erzählen von ihren Taten beiläufig, ohne Prahlerei über Beute oder Glück.

Es begab sich, dass drei junge Jäger aufbrachen, um Zobel zu jagen. Sie erreichten ihr Revier und richteten sich ein. Der Älteste warf brennende Birkenrinde ins Innere der Hütte, um böse Geister zu vertreiben. Er trug glühende Kohlen aus dem heimatlichen Herd herein.

Den Jüngsten, Paolo, ließen sie zurück, um Holz zu hacken und das Mahl zu kochen. Die Älteren, Rocco und Vincenzo, zogen aus, um Schlingen zu legen. Sie versprachen, bei Einbruch der Dunkelheit zurückzukehren.

Die Sonne neigte sich bereits dem Mond zu, als draußen ein vorsichtiges Rascheln ertönte.

—Kommt herein, kommt herein, das Abendessen kühlt schon aus, brummte Paolo mürrisch.

Er war verärgert auf die Gefährten, weil sie ihm den ersten Tag der Jagd verweigert hatten. Er wollte die Pfade im lockeren Schnee erkunden. Zu seiner Verblüffung trat eine alte Frau ans Feuer. Sie war klein und dürr, in einem abgetragenen Wintermantel mit schwarzem Saum – grauhaarig und völlig zahnlos.

—Woher kommst du, Großmutter?

—Mein Junge, leg erst mal mehr Holz nach, wärm mich alte Frau auf, gib mir zu essen, und dann fragst du, na?

Ihre schwarzen Augen, kleine Perlen, funkelten listig.

—Greif zu, zuckte Paolo mit den Schultern.

Er wollte ihr etwas in die Schale tun, doch sie kam ihm zuvor. Ohne auf das Feuer zu achten, das plötzlich knackte und einen Funkenregen über ihre Schuhe streute, schöpfte sie fast den halben Kessel aus. Paolo hatte kaum geblinzelt, da hatte die Alte alles verschlungen. Er staunte nur noch mehr.

—Interessant, murmelte sie wohlig.

—Bist du ein starker Mann?

—Schwach hat mich keiner genannt…, knurrte er.

Er dachte bei sich, ob das Essen für sie drei reichen würde.

—Schwache jagen keine Zobel.

—Ach wirklich? Du könntest mich wohl nicht mal besiegen, und einen Zobel erst recht nicht erdrosseln.

Es schien, als spotte die Alte über ihn.

—Beleidige mich nicht, Alte, meine Laune ist finster – ich könnte dich schlagen!

—Dann lass uns ringen…

—Bist du so eine, von der man sagt: ‚Warum weißt du nichts?‘

Paolo wurde zornig.

—Wo hat man je gehört, dass eine Alte mit einem Burschen ringt?

—He, du hast kein Herz, nur Lungen hängen da.

—Komm schon, zischte der Jäger böse.

Er war entschlossen, die Alte zu lehren und sie hinauszujagen.

Beim ersten Stoß warf die Alte ihn in eine Schneewehe. Paolo rappelte sich auf und packte sie erneut. Doch sie hob ihn hoch und schleuderte ihn gegen die Bäume. Die Alte war unheimlich stark und ausdauernd. Egal, wie er sich wehrte, sie brachte ihn mit scheinbar leichten Stößen zu Fall, bis er erschöpft war.

Kichernd band sie Paolo zwischen zwei Bäumen fest. So lag er da, unfähig, sich zu rühren.

—Was meinst du, sagte sie nachdenklich.

Sie zog ein kleines Messer hervor und prüfte die Schärfe mit dem Finger.

—Wenn ich dich töte, deine Zunge auf einer Seite aufhänge, dein Herz auf der anderen und dazwischen hindurchgehe – würde ich stärker werden?

Der Jäger schwieg.

—Ich denke auch nicht.

Die Alte setzte sich rittlings auf ihn. Paolo keuchte, dann blinzelte er, um die Vision zu vertreiben. Auf ihm saß eine junge Frau von atemberaubender Schönheit. Sie lehnte sich leicht zurück und zündete eine Pfeife an.

—Na, du Mann… Bezwinger schwacher alter Weiber… Gefalle ich dir?

Der Jäger starrte sie nur an, unfähig, ein Wort zu sagen. Er konnte den Blick nicht von ihrem bezaubernden Lächeln abwenden. Plötzlich spürte er, wie sein Glied gegen seinen Willen pulsierte und anschwoll. Es drohte, seine Sinne mit Verlangen zu überschwemmen.

—Oho-ho, schüttelte sie den Kopf.

Sie fühlte mit ihrem Gesäß den Hügel unter seiner Kleidung aufsteigen. Sie lachte laut, ein klares, perlendes Lachen. Dann rutschte sie zu seinen Füßen hinab. Sie strich zart mit den Fingern über seinen Schritt und zog ihm ruckartig die Hosen herunter.

Es war bitterkalt, und von dem warmen Schaft, den sie in die Hand nahm, stieg Dampf auf. Paolo mühte sich, etwas zu sagen oder sich zu bewegen. Doch er konnte weder das eine noch das andere. Äußerlich resigniert wartete er, ob die Grausamkeit ihrer Gnade zum Äußersten führen würde. Innerlich war er angespannt bis zum Zittern in den Muskeln.

Sie hob ihren Mantel und streifte die kurzen Unterhosen ab.

Fühlend, wie sein überreizter Schaft langsam in ihre feuchte Öffnung glitt, hielt der Jäger die Spannung nicht aus. Er zuckte im Höhepunkt.

—Oho-ho, wiederholte das Mädchen, mit demselben raubtierhaften Lächeln.

—Bist du immer so schnell? Oder sollen wir’s noch mal versuchen?

Paolo schluckte krampfhaft und nickte kaum merklich, soweit es ging. Sein Glied war hart wie zuvor. Das Mädchen hob sich, blickte hinab und senkte sich wieder langsam. Sie seufzte genüsslich. Doch ihre Augen glitzerten silbern, böse und kalt.

Paolo spürte, wie Schamröte sein Gesicht überzog. Ihm war widerfahren, was in solcher Lage das Schlimmste ist. Er ekelte sich vor sich selbst.

—Im Kampf bist du schwach, stellte das Mädchen hart fest.

—Denkst du, solche lieben die Frauen? Und sieh an, auch darin bist du schwach! Du Schuft!

Der Jäger riss vor Angst die Augen auf. Ein Stöhnen entwich ihm. Auf ihm saß die Alte und trommelte mit kleinen Fäusten auf seine Brust. Sie spuckte vor Empörung und hauchte ihm fauligen Altenatem ins Gesicht.

—Was fällt dir ein – eine Alte zu verführen! Dich zu vergnügen! Und eine Frau auf dem Jäger reiten zu lassen wie auf einem Hirsch!

Sie spuckte ihm ins Gesicht und fuhr fort, ohne auf seine vor stillem Zorn bleichen Lippen zu achten.

—Deshalb wirst du kein Glück haben, weder auf der Jagd noch bei den Frauen!

Die Alte geriet außer sich. Ohne aufzuhören, ihn anzuschreien, stellte sie sich über sein Gesicht. Sie hockte sich halb hin und übergoß ihn mit stinkenden Gasen und halbfesten Exkrementen. In diesem Moment wollte Paolo sterben…

… Die älteren Gefährten lachten lange über ihn, wuschen ihn aber und gaben ihm zu essen. Beim Erzählen schwor sich der Bursche, in dieser Nacht ein Seil zu nehmen und sich zu erhängen. Mit der Kränkung im Herzen wollte er gehen. Doch während er wartete, bis Rocco und Vincenzo einschliefen, nickte er selbst ein.

Am nächsten Tag blieb Rocco in der Hütte.

Paolo stellte an diesem Tag etwa fünfzig Schlingen auf – die übliche Zahl bei der Zobeljagd. Er war gehörig erschöpft. Als er bei Dunkelheit zurückkehrte, sah er Rocco, finster, der sich das Gesicht mit Schnee abwischte. Er wollte spotten, doch beim Anblick von Vincenzos ernstem Gesicht, der Wasser trug, sagte er leise:

—Also hast du dich auch erwischen lassen.

Rocco murmelte etwas Unzufriedenes und stand schwankend auf. Er band den Gürtel seiner Hosen zu und bückte sich, um die Hände unter das Wasser zu halten, das der Ältere goss.

—Morgen bleibe ich hier, sagte Vincenzo leise, als alle sich zum Schlafen legten.

… —He, Jäger, sieh, ich hab Fleisch, koch mir was, alter Frau. Iss selbst, fütter mich – wärm mich auf.

Die kleine Alte rückte ans Feuer und streckte ihre runzligen Händchen aus.

—Dich wärmen, füttern – das macht’s nur schlimmer für mich, lächelte Vincenzo angewidert.

Er packte die Besucherin und warf sie auf den Bauch. Er band ihre Hände. Die Alte wehrte sich verzweifelt, doch was konnte sie gegen einen starken Jäger ausrichten, der viele Winter gesehen hatte?

Vincenzo drehte die Gegnerin zu sich um und staunte. Ein reines Mädchengesicht blickte ihn an, in dessen Augen Tränen standen. Und wieder, wie bei seinen Vorgängern, ergriff den Jäger Begierde.

Trotz ihrer protestierenden Gesten und Schluchzer zerriss er die Schnürchen am Mantel. Er drang mit mächtigen, groben Stößen in sie ein und nahm sie, bis seine Kräfte versagten. Danach zündete er sich eine an, versunken in Gedanken. Die Alte wimmerte leise und sabberte, lag am Eingang.

Die herankommenden Rocco und Paolo traten sie lange mit Füßen. Sie ließen all ihren Groll und ihre Schmach heraus. Dann nahm der Jüngere eine Stange und trieb die Alte – den Geist – mit Schlägen davon.

Die Geschichte könnte hier enden, hätte sie nicht eine kurze Fortsetzung. Der Älteste Vincenzo galt fortan als glücklicher Jäger. Als er eine Frau wollte, stießen die Eltern der Braut ihn nicht ab. Er führte sie in sein Haus, vollzog die Entjungferung und machte sie zur Ehefrau. Er lebte gut und glücklich.

Die anderen beiden verarmten – auf der Jagd kam kein Wild zu ihnen. Die Mädchen wandten sich bei Begegnungen ab, als klebe das, was die Alte ihnen angetan hatte, noch immer auf ihren Gesichtern, unablösbar.

So erzählen sie es, und den Zuhörern obliegt es, zu glauben oder nicht.

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