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Der dominante Außenseiter

Alles so einfach. Den Hörer abnehmen, die richtige Nummer wählen, und sie kommt zu mir. Weiß nicht, wie sie aussieht. Brünett? Blond? Dünn? Dick? Aber eins weiß ich genau – sie kommt auf jeden Fall.

Anders geht’s nicht. Sie bleibt bei mir, solang ich will. Ich befehle, sie gehorcht. Eine Stunde oder länger bin ich der Boss, der Herrscher.

Nee, das ist nicht ganz das, was ich brauch. Mag diesen ganzen Zirkus nicht. Andere schon. Matteo zum Beispiel, der ruft sie ständig. Die kennen ihn in allen Agenturen.

Na und. Für Kohle spielen die dir ’n Schauspiel vor, das siehst du in keinem Film. Schlampen… Nutzen unsere Schwächen aus.

Bier und Fernseher. Fernseher und Bier. Bei dem Wort will man heulen wie ’n Wolf. Tag für Tag, Monat für Monat, rollt’s weiter. Und keiner da.

Zuhause – Arbeit. Arbeit – Zuhause. Und die genießen das Leben. Wer sind die? Die in den Vorstadthäusern wohnen, in teuren Importkarren rumfahren, Bacon mit Soße in Kneipen fressen, mit italienischem Wein runterspülen und auf Kurorten chillen.

Und du hockst hier. Reicht’s. Die Wahl: Wodka saufen oder Bier. Besser Wodka, aber teurer. Andererseits brauchst du von Bier viel mehr. Und danach? Kopfschmerz am Morgen.

Wie lang soll ich in diese verfluchte Kiste glotzen? Sommer… Manche am Meer, manche auf’m Land, andere machen sich für den Nachtclub fertig. Und ich hock… hock…

Acht Knöpfe am Fernseher, aber auf jedem Kanal der gleiche Scheiß. Will frische Luft vom vergehenden Sommer atmen, nicht diesen Tabakgestank. Kann ja nicht vor’m Haus rumsitzen.

Wohin gehen? Wär ich einer von denen. Wenigstens für ’ne Stunde. Würd ich ’n Cocktail auf ’ner Terrasse in ’nem Sommercafé schlürfen, mit schick angezogenen Tussis quatschen.

Dann Taxi, Flasche Sekt, leichter Blues aus den „Marantz“-Boxen, und endlich Bett. Und ich krieg alles, was ich will, ohne Anstrengung.

Gib’s zu, war nie auf der Landstraße. Was soll ich da. Schau dir die Schlösser an, die die gebaut haben. Zäune… Zäune. Wen fürchten die? Klar, solche wie sich selbst.

Uns nicht. Hinter denen stehen Polizei und Gerichte… Scheiße… Der denkt wohl, weil er BMW fährt, gelten Regeln nicht für ihn. Klar, ich bin nicht wie die. Mein Opel ist’s nicht wert, dass man ihn durchlässt.

Arschloch. Was jetzt? Der ist weg, und ich hock bis morgens im Graben. Hilfe kriegst du hier nicht. Ist aus’m Tor geschossen und abgehauen. So eilig, dass er’s Tor nicht mal zugemacht hat.

Geschieht mir recht. Hätt ich zuhause bleiben sollen. Und denen geht’s gut. Schau dir die Bude an. Kronleuchter kostet mehr als meine Wohnung.

Geh rein und sag’s. Wer ist so rausgefahren, dass ich in den Graben musste? Blöd, da ist bestimmt ’n Hund, oder ’n Muskelprotz mit Knarre.

Komisch, ich geh durch’s Tor, und keiner merkt’s. Ja, hatte recht mit der Einrichtung. Durch’s Fenster seh ich alles. Ledermöbel, Heimkino, Bilder an der Wand.

Wow, was für ’ne Schlampe wohnt hier. Solche haben die alle. Wo kriegen die die her? Wie ’ne Spezialrasse. Wischt mit Lappen über’n Tisch – putzt angeblich.

Weiß die überhaupt, was Putzen ist? Haben wohl ’ne Magd. Die macht die Bude sauber und bläst dem Boss einen. Stell dir vor, die Schlampe geht auf allen Vieren und wischt die ganzen sechshundert Quadratmeter. Dann kapiert sie, was Putzen heißt.

Bademantel nicht mal zuknöpfen. Titten seh ich von der Straße. Und die Beine. Gerade, bisschen füllig, gebräunt. Nicht unser Klima, der Teint.

Ja, die Blondine würd bei mir schön zappeln mit den Beinen. Der Mantel deckt nur den Arsch ab. Feste Arschbacken. Die haben Massagen und Shaping. Die haben alles.

Geile Lippen. Wie sie die bewegt beim Reden. Die Lippen haben wohl noch andere Jobs. Ah… das ist ihr Typ, der ruft an. Der Arsch, der nicht fahren kann.

Gut, dass das Fenster offen ist – hör alles. Muss dringend wegfliegen? Kommt nicht zurück? Ihr Gesicht verändert sich. Traurig ohne Ficker.

Und mir macht’s Spaß? Bis morgens im Graben hocken. Oder ihr Gesellschaft leisten? Super. Hat den Garagen nicht mal richtig zugemacht. Hat’s eilig gehabt, der Wichser.

Hauptsache leise. In jedem anständigen Haus gibt’s ’n Direktzugang aus der Garage. Genau. Jetzt nur noch die Treppe rauf. Gut gemacht, quietscht nicht mal.

—Wer sind Sie?

Komische Frage. Hätt sie gefragt „Was machen Sie hier?“ – das wär was anderes. Hat Schiss gekriegt. Augen weit auf, Mund schnappt nach Luft.

Hab’s ihr erklärt, so und so – Auto kaputt. Will den Abend mit Ihnen verbringen. Aber sie nervt mit Fragen.

—Wie sind Sie reingekommen?

—Was wollen Sie?

Nee, gefällt mir, wenn die Schlampe Sie zu mir sagt. Alles, weiter kann sie nicht zurück.

Ich liebe offene Gespräche. Sofia (so heißt die Schlampe) zeigt mir jetzt das Familienalbum wie ’nem alten Kumpel. Musste ihr erst eine reinhauen. Aber jetzt ist sie brav.

Hockt da, schmiert Rotz übers Gesicht, kommentiert die Fotos mit Schülerlehrerstimme. Spanien, Italien, Frankreich… Die wissen zu leben.

Muss sie zwingen, eins von den Kleidern anzuziehen, die ich auf den Bildern seh. Spannender Moment. Die Blondine holt Sachen aus’m Schrank und reicht sie mir zur Begutachtung.

Gefallene leg ich aufs Sofa, die anderen schneid ich mit’m Messer kaputt, das ich aus der Küche mitgenommen hab. Will ihr nichts antun, aber ihr Gejammer nervt.

Bietet mir Kohle an, damit ich abhaue. Bin ja kein mieser Räuber. Nee, Unterwäsche begutachten ist geiler. Besonders das halb durchsichtige blaue Nachthemd.

Lang bis zum Boden, Mischung aus Unschuld und Geilheit. Würd ihr stehen. Komisch, Sofia wirft den Mantel ab und zieht’s fast ohne Diskussion an.

Höschen und BH lässt sie an, und das Spitzenzeug guckt blöd unter’m Hemd raus. Muss ihr nochmal erklären, was ich will. Jetzt heult sie wieder.

BH kriegt sie irgendwie ab. Gut, dass er vorne aufgeht. Aber beim Höschen Problem. Nee, nach „nicht schlagen“ liegt’s zu ihren Füßen. Brav, hat’s kapiert.

Bin begeistert von dem Spiel. Befehl ihr, sich bücken, drehen, in geile Posen stellen, und sie macht’s. Hab ihr sogar befohlen, mich zwischen den Beinen zu streicheln, und sie macht meine Hose auf, holt meinen Schwanz raus.

Hat’s Gesicht verzogen, die Schlampe. Riecht wohl scheiße. Egal, mit den Lippen hat sie’s gut gekitzelt. Zeit für’s nächste Spiel.

Ich nehm Frauen immer von hinten. Hat was Biologisches. Dominanz über die Stute. Kann mir die Löcher aussuchen.

Jetzt steht Sofia in der Pose, die mich anmacht, und ich zwing sie, mit einer Hand ihre Spalte auseinanderzuziehen. Die ganzen nassen Schlampen aus meinem Leben kommen nicht an Sofias trockenes Loch ran.

Ich stoß rein, und sie stöhnt vor echtem Schmerz und Demütigung. Bei jedem Stoß denk ich lauter ICH BIN AUCH WAS WERT!! ICH BIN KEIN LOSER!!!!!

Vilnius

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