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Affentheater der Rache

Man konnte schneller so werden wie Paolo.

Dann sagte Paolo, dass das alles „Affentheater“ sei und dass es viel einfacher gehe. Die moderne Medizin habe Präparate erfunden, um Muskelmasse aufzubauen.

Indem er sie nahm und pumpte, spürte Matteo bald Ergebnisse. Vor Kurzem trug er noch Größe 46, und nach ein paar Jahren Größe 54.

Matteo war mittelgroß und wirkte bei seinen jetzigen Maßen quadratisch. Jetzt traute sich niemand mehr, über ihn zu spotten.

Aber aus alten Zeiten war er auf alle sauer. Und jetzt, wo seine Kumpels tot waren, fühlte er sich wie ein Waisenkind.

Der Geldkanal, der durch Paolo lief, war versiegt. Luca lebte immer noch gut, aber Matteo kriegte nichts mehr ab.

Seine Eltern waren nicht so gut gestellt wie die von Luca oder Alessandro. „Bei allen sind die Alten normal, bei mir ist Mama Köchin, Papa Kranführer“, dachte Matteo.

„Bei Alessandro arbeitet die Mutter in der Staatsanwaltschaft, und hier reicht der Verstand nur für Töpfe!“ Das Geld ging aus, ab und zu schaffte er es, ein bisschen zu besorgen, aber so wie früher war es nicht mehr.

An allen Misserfolgen gab er Giulia die Schuld, und Marco gleich mit. Mit riesigem Vergnügen hätte er beiden den Kopf abgerissen.

Jetzt, wo er Kohle hatte, wollte er in dieses neue Etablissement gehen, von dem er von Kumpels gehört hatte.

Auf dem Rückweg beeilte sich Sofia nicht besonders. Der Typ weckte mit seinem Verhalten einen ekelhaften Abscheu in ihr.

Sie betrat das Zimmer und schloss die Tür ab. Sie stand einen Moment da, zwang sich zu einem Lächeln und ging ins Zimmer zum Quadratischen.

— Endlich!, brummte der Quadratische unzufrieden.

— Entschuldige! Ich hab mich ein bisschen verspätet, aber jetzt bin ich lange deine, antwortete Sofia in so einem gleichgültigen Ton, dass der Quadratische noch wütender wurde.

— Na, dann leg los, Kleines!

Sofia schaute den Quadratischen an. Er hatte sein Hemd ausgezogen und spielte mit seinen Muskeln. „Ja, angezogen siehst du viel besser aus!“, dachte Sofia, sagte aber laut etwas ganz anderes.

— Oh! Und so einen Körper hast du die ganze Zeit unter Klamotten versteckt!

Aber es klang nicht so, wie sie wollte, und Matteo nahm es als Spott auf.

Sein krankes Ego meldete sich. Er packte sie hart am Arm und schleuderte Sofia zum Bett.

Empört drehte sie sich zu ihm um und kam nicht mal dazu, ein Wort zu sagen, da knallte er ihr eine saftige Ohrfeige.

Sofia war noch nicht wieder bei Sinnen, da griff Matteo sie mit einer Hand am Hals. Mit der anderen zerrte er den Saum ihres Kleids hoch und riss den Slip kaputt.

Das Ganze machte ihn tierisch geil. Sofia hörte, wie der Reißverschluss aufging, und Sekunden später spürte sie einen scharfen Schmerz.

Sie quietschte und versuchte, sich loszureißen, aber die Hand an ihrem Hals krallte sich jetzt in ihre Haare. Die andere hielt sie unter dem Bauch fest.

Sofia kapierte, dass Widerstand sinnlos war. Sie biss die Zähne zusammen und entschied, es durchzustehen und dann abzuhauen.

Als Matteo merkte, dass Sofia nicht mehr zappelte, ließ er ihre Haare los. Er hielt jetzt mit einer Hand ihre Schulter fest, mit der anderen quetschte er ihre Brust, nachdem er das Kleid zerrissen hatte.

„Verdammt! Dieser Wichser!“, dachte Sofia. „Jetzt bin ich voller blauer Flecken! Und laufen werd ich wie auf Stelzen!“

Die Stöße waren so hart und stark, dass Sofia nicht anders konnte und vor Schmerz stöhnte.

— Siehst du! Alle Weiber flippen aus bei mir!, krächzte der Quadratische.

Es tröstete sie, dass er schnell kam. Sofia spürte, wie er schlapp wurde und sich auf sie wälzte, sie ans Bett drückte.

„Verdammt! Dieser Eber! Wie viele Kilo hat der eigentlich?“, dachte Sofia.

Nach ein bisschen Liegen rutschte Sofia unter ihm raus und wollte abhauen. Aber der Quadratische packte sie am Saum und warf sie zurück aufs Bett.

— Wohin, Kleines! Ich bin noch nicht fertig! Versuch’s zu verduften, und ich fick dich tot!, drohte er.

— Du fickst mich tot?, fauchte Sofia zurück.

— Halt die Fresse!, sagte er, griff in ihre Haare und zog ihr Gesicht ganz nah an seins.

— Es gab mal so eine Plaudertasche! Ein blondes Püppchen ohne Hirn! Die hat ihre Zunge verschluckt, und du tust das auch!

Sofia traf es wie ein Stromschlag. „War das etwa Chiara?“, dachte sie.

— Na, und wie hat sie die verschluckt?, fragte Sofia und wechselte den Ton.

— Wir haben ihre Rippen gekitzelt!, antwortete Matteo mit einem bösen Grinsen.

— Und wofür habt ihr sie so bestraft?, fragte Sofia schmeichelnd und strich über seine Brust.

Damit traf Sofia ins Schwarze. Darüber konnte Matteo quatschen und quatschen. In allen kleinsten Details erzählte er, wie sie Giulia vergewaltigt hatten.

— Dann haben wir sie bestraft! Schade nur, dass wir sie nicht umgebracht haben! Alessandro hat bei seiner Mutter nach ein paar Sachen gefragt, und jetzt haben wir den Verdacht, dass sie überlebt hat. Wenn ich die finde, zerreiß ich die Schlampe!

Sofia überwand ihren Zorn und Ekel. Sie küsste seinen Hals, seine Brust, seinen Bauch.

Dann stand sie vom Bett auf, ging ein paar Schritte zurück und zog das zerrissene Kleid aus.

Matteo stand vom Bett auf und ging zu Sofia. Sie umarmte seine Schultern, küsste ihn auf den Mund.

„Ja, küssen kann er nicht“, stellte sie innerlich fest. Matteo legte die Hände auf ihre Schultern und versuchte, sie runterzudrücken.

— Nimm ihn in den Mund, forderte er, halb Bitte, halb Befehl.

— Vertrau mir!, flüsterte Sofia und schob seine Hände weg.

Sie küsste seine Schulter und drehte ihn mit dem Rücken zu sich. Sie drückte sich mit dem ganzen Körper an seinen Rücken und küsste seinen Nacken.

— Geil!, stöhnte Matteo.

Eine Hand von Sofia strich über seine Brust, glitt dann über den Bauch tiefer. Die andere wühlte in seinen Haaren.

„Klein geraten, aber der Schwanz ist wie bei einem Pferd, kein Wunder, dass es so wehgetan hat“, dachte Sofia.

Matteo versank in Gefühlen, es war so gut… , als plötzlich ein scharfer Schmerz die Illusion zerstörte.

Mit der linken Hand packte Sofia seine Haare, zog den Kopf zurück. Mit der rechten quetschte sie seine Eier.

— Lass los, du Schlampe! Ich bring dich um!, heulte Matteo und griff nach ihrer Hand, aber sie drückte nur fester zu.

— Ruhig! Zappel nicht! Dir wird’s nur schlechter gehen! Wie viele wart ihr, fünf? Minus dich – vier. Richtig? Nenn mir mal die Adressen, Kumpel!, sagte Sofia und quetschte die Eier wieder.

Stöhnend spuckte Matteo alles aus, was Sofia wollte.

— Denkst du, das kommt dir durch?, winselte Matteo.

Sofia dachte an das Vergnügen, mit dem dieser Drecksack erzählt hatte, wie sie über Giulia hergefallen waren. Dass dieser Wichser ihr jetzt drohte, machte sie rasend.

Mit aller Kraft quetschte sie die Eier dieses Arschlochs. Matteo riss den Mund auf, als würde er brüllen.

Aber statt Geschrei kam nur ein Schluchzen. Ein stechender Schmerz schoss vom Unterleib bis ins Hirn, lähmte Bewegungen und Atem.

Sofia spürte, wie der schlaffe Körper zu Boden ging. Unfähig, ihre Wut zu zügeln, trat Sofia ihm ins Kinn, so dass es ihr selbst wehtat.

Sofia wusste nicht, dass das unnötig war. Matteos Herz, vollgepumpt mit Scheißdrogen, hielt nach dem Schock nicht stand.

Sie verließ das Zimmer und schloss die Tür ab.

„Hoffentlich bricht er die Tür nicht auf, wenn er zu sich kommt!“, murmelte Sofia, während sie das Kleid anzog, in dem sie gekommen war.

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